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Lughnasadh

Keltische Feiertage

Lughnasadh („Tod des Lugh“) auch Lammas oder Lughnasal genannt und ist zusammen mit Samhain/ Samain (1. November), Imbolc// Imbole (1. Februar) und Beltane/ Beltaine (1. Mai) das dritte der vier großen Jahreskreisfeste. Gefeiert wird Lughnasadh beginnend am Vorabend in der Nacht zum und am 1. August.

Lughnasadh ist ein Fest des Hochsommers, der Weizenernte und ist dem keltischen Licht- und Sonnengott Lugh gewidmet. Obwohl die längsten Tage bereits vorbei sind, ist doch in dieser Zeit die Sommerhitze am größten, die Früchte werden reif, und das erste Kom (Gerste und Weizen) ist schon geemtet.

An diesem, eines ersten herbstlichen Erntefeste wird zu Ehren des Gottes Lugh Lughnasadh/ Lammas gefeiert. Das Essen besteht aus den Gaben, die die Natur zu diesem Zeitpunkt abzugeben hat. Aus Getreide wird Lammas Brot gemacht, außerdem isst man die ersten Kürbisse, Äpfel und weitere Gemüse- und Obstsorten.

Lughnasadh ist die irisch-gälische Bezeichnung Wort für den Monat August.

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Beltane

Keltische Feiertage

Beltane (bei uns vergleichbar mit der Walpurgisnacht), auch Beltaine, Beltene oder Cetsamuin ist ist zusammen mit Samhain/ Samain (1. November), Imbolc// Imbole (1. Februar) und Lughnasadh/ Lugnasad (1. August) eines der vier großen Jahreskreisfeste. Im keltischen Kalender bezeichnet Beltane den Sommeranfang und trägt auch den Namen Cétsamuin („der erste Tag des Sommers“). Gefeiert wird Beltane beginnend am Vorabend in der Nacht zum und am 1. Mai gefeiert.

Vom Namen wird angenommen, dass er vom keltischen “Bel’s Fires” (Bel, keltischer Gott des Lichts) kommt; eine Verbindung mit den Gottheiten Beli Mawr und Belenus, oder mit Bile, dem Vater Mileds, wird angenommen. An diesem Tag wurden die alten Winterfeuer gelöscht und neue große Feuer entzündet. Das Vieh wurde zwischen diese Feuer getrieben, um Krankheiten zu bekämpfen und die Tiere rituell zu reinigen – ursprünglich war Beltaine möglicherweise sogar ein richtiges Schlachtfest.

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Riedenburger Rauhnacht 2012

Rauhnacht 2012 Die Rauhnächte – wild und ungestüm! In diesen Tagen sollen besondere Dinge vor sich gehen und die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein. Wilde, ungestüme Gestalten treiben ihr Unwesen, denn „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen “rûch” ab, was so viel wie haarig, aber auch wild bedeutet.

Bei der Rauhnacht 2012 in der Fasslwirtschaft in Riedenburg zeigten erst die Riedenburger Gaukler trotz Regens eine imposante Feuerschau. Und wurden die Besucher langsam unter den Klänge von Digeridoos der Gruppe Wamaluru und der Fujara von Thomas Gampfer auf das eigentliche Spektakel eingestimmt. Der Nebel wurde immer dichter, die Atmosphäre dichter und es wurde richtig gruslig, als die Oberpfälzer Schlossteufel sich mit langsamen Schritten wie eine unsichtbare Bedrohung unter die Menschen mischten.

Eine Rauhnacht, die niemand so schnell vergessen wird!

Rauhnacht 2012

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Die Rauhnächte – Mythos und Brauch (1)
Die Rauhnächte – Mythos und Brauch (2)
Masken der Rauhnacht

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Linktipp: Hexapatchmine

 Heute möchte ich Euch den Blog “Hexapatchmine” als Linktipp vorstellen. Hermine, die diesen Blog betreibt, veröffentlicht dort eine Mischung sehr interessanter Bilder und Texte, die es wert sind, gelesen zu werden.

Beim Betreten der Seite fallen dem Betrachter die zahlreichen, mit Bedacht gemachten und ausgewählten Bilder auf, die aus der Natur oder von besonderen Orten sind, beeindruckende (Wetter-)stimmungen zeigen, sich um die Geschichte allgemein oder den Alltag drehen. Ein spezielles Thema hat der Blog meiner Ansicht nicht (oder ich erkenne es nur nicht), aber das ist auch nicht wichtig, denn auf Hexapatchmine findet man immer interessante Inhalte und Anregungen. Nur so viel – Hermine behandelt auf Ihrem Blog die keltische Gegend um Kelheim unter allen Aspekten: Natur, Geschichte, Eindrücke, Wahrnehmungen und Stimmungen. Mir gefällt’s richtig gut!

Link: Hexapatchmine


Ausflugstipp: Höhlen im Altmühltal

Bei Exkursionen kann man schlechter Witterung ausgesetzt sein, aber trotzdem können solche Exkursionen an kraftvolle Orte auch einen gewissen Reiz haben – vorausgesetzt es sind die richtigen Orte. Da bietet es sich an, sich in Höhlen zu begeben und dort die Kraft dieser Orte und der Natur zu spüren. Erfreulicherweise bietet das Altmühltal einige wunderbare Höhlen zum Besuch an. Beschrieben werden hier Höhlen zwischen Jachenhausen und Kelheim.

Höhle am Teufelsfelsen Nahe der Ortschaft Jachenhausen bei Riedenburg befindet sich der Teufelsfelsen. Dieser Platz an sich ist schon beeindruckend, weil man eine herrliche Aussicht über das Altmühltal hat. Wenn man sich aber etwas abseits hält und der Beschilderung folgt, kommt man nach einem etwas kniffeligen Abstieg direkt an diese Höhle. Sie ist sehr beeindruckend, obwohl der erste Eindruck nicht so ist.
Beitrag “Höhle am Teufelsfelsen”

Puderloch Wenn man dann in Richtung Kelheim fährt, kann man in Riedenburg einen Abstecher ans Puderloch machen. Eine Quelle der Schambach, die im Volkmund bis heute Puderloch genannt wird, liegt nur wenige hundert Meter von dem Ort Hexenagger entfernt. Und auch hier, wie in den Höhlen des gesamten Altmühltals, lebten auch hier urzeitliche Menschen und nutzen die Höhlen als Behausung.
Beitrag “Puderloch am Teufelsberg”

Klammhöhle Es geht weiter mit der Klammhöhle bei Einthal und diese gehört zu den vielen Höhlen in dieser Gegend, die seit der Jung- und Altsteinzeit bewohnt wurden. Ruhig liegt sie im Wald nahe der bekannten Klamm und bleibt unbeachtet. Deswegen ist das Puderloch fraglos ein kraftvoller Ort und wegen seiner beeindruckenden Umgebung auch geheimnisvoll.
Beitrag “Klammhöhle”

Kastlhänghöhle Die Kastlhänghöhle ist eine äußerst beeindruckende Höhle im Altmühltal. Sie hat zwei große Eingänge und im Inneren wird sie plötzlich sehr hoch – man hat das Gefühl, als würde man in einer natürlichen Basilika stehen. Und dann stellt man sich vor, dass diese Höhle ein alt- und mittelsteinzeitlicher Rastplatz für Jäger nach der letzten Eiszeit war.
Beitrag “Kastlhänghöhle”

Tropfsteinhöhle Schulerloch Weiter zwischen Altessing und Kelheim befindet sich im Naturschutzgebiet die Tropfsteinhöhle Schulerloch. Bemerkenswert sind ein Becherstalagmit in Form eines Wasserbeckens und die blumenkohlartigen Kalkablagerungen an der Decke. Vor über 60.000 Jahren haben dort schon Neandertaler gehaust, wie auch in der Stein- und der Bronzezeit.
Beitrag “Tropfsteinhöhle Schulerloch”

Obernederhöhle Die leicht erreichbare Obernederhöhle (oder Marienhöhle) befindet sich südlich von Essing im Ziegeltal. Idyllisch liegt sie in dem Seitental des Altmühltals an einem Berghang; perfekt in den Hang integriert. Ein kleiner Vorsprung vor dem Höhleneingang lädt zum Verweilen ein, um der Natur zu lauschen und zur Ruhe zu kommen. Ein wunderbarer Platz!
Beitrag “Obernederhöhle”

Klausenhöhle bei Essing Der Name “Klausenhöhle” lässt nicht annähernd vermutend, welch beeindruckende und faszinierende Ansammlung von Höhlen sich dahinter verbirgt. Wenn man auf die Klausenhöhle zuläuft, sieht man die einzelnen Höhlen erst auf den zweiten Blick und zeigen ihre geheimnisvolle Schönheit erst nach und nach.
Beitrag “Klausenhöhle”

Höhle im Schottenholz Am Ende der Höhlentour durch das Altmühltal kommen wir nach Kelheim. Dort liegt nahe dem keltischen Zangentor an den Hängen des Michelsbergs eine geheimnisvolle Höhle. Klein, nicht weit in den Berg reichend, aber in beeindruckender Natur, könnte sie vermutlich eine lange, geheimnisumwitterte Geschichte erzählen.
Beitrag “Höhle im Schottenholz”

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Veranstaltungen 2012: Götterhand – Sonnenheiligtümer in der Lausitz

Durch die fleißigen Mitarbeiter des Projekts “Götterhand” wurden seit 2006 systematisch jeder ihnen bekannte Felsen der Oberlausitz und viele darüber hinaus aufgesucht, nach Merkmalen untersucht und vermessen. Dabei wurde weitere Sonnenbeobachtungsphänomene entdeckten. Besonders eindrucksvoll sind hierbei einzelne Felsobjekte mit einem oder mehreren Sichtfenstern. Diese Sichtfenster markieren häufig nicht nur die Mittagssonne der Wintersonnenwende, sondern auch die Morgen- und Abendsonne sowohl der Winter- als auch der Sommersonnenwende und des Frühlings- und Herbstanfangs.

Das lässt vermuten, dass die die Vorträge über diese Felsobjekte sehr interessant sind, wozu auch jeder herzlich eingeladen ist. Die Vorträge in 2012 sind:

  • Sonnenheiligtümer in der Oberlausitz?!
    29.03.2012, 19.00 Uhr – Kulturhaus Bischofswerda (Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit, Seiteneingang gegenüber Stadion)
  • Sonnenheiligtümer in der Oberlausitz
    18.05.2012, 9.00 Uhr – Burgscheune Horn-Bad Meinberg
  • Der Geldkeller, das Sonnenheiligtum bei Löbau
    07.06.2012, 17.06.2012 und 11.10.2012 – Landesgartenschau in Löbau

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Veranstaltung: Klang-Events in Riedenburg-Nußhausen

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe “Handwerk trifft Kunst & Kultur” finden in Zukunft im Gewölbe der alten Brauerei in Riedenburg-Nußhausen monatlich Klang-Konzerte statt.

Das zweite Konzert aus dieser Reihe findet am 28.01.2012 von 15 bis 17 Uhr im “Klang- & Kultur-Keller” statt. Christian Sendtner (bekannt von der Didgeridoo-Gruppe Wamaluru) und Annabell Ditschke spielen dort besondere Klang-Instrumente aller Kulturen wie Trommel, Didgeridoo, Hang, Klangschalen, Indianer-Flöte und viele andere mehr.

Wer sich an einem überaus geeigneten Ort auf diese Instrumente einlassen möchte, der kann erfahren, wie sehr diese Klänge in diesen Zeiten von Druck, Stress und Wirtschafts-Alltag “entschleunigen”, regenerieren und auch neue Kraft und Inspiration schenken können.

Sobald weitere Termine aus der Veranstaltungsreihe “Handwerk trifft Kunst & Kultur” in Riedenburg-Nußhausen feststehen, lest ihr hier davon.


Bilder von der Hadrian-Säule

Dieser Gedenkstein markiert den Anfang des Limes (oder Teufelsmauer), den die Kaiser Trajan, Hadrian und Probus errichten haben lassen. Neulich kam ich wieder einmal dort vorbei und nahm ein paar Bilder auf…

Hadrian-Gedenkstein

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