Der Heidenhügel bei Münchzell

Im Waldstück „Aichach“ befinden sich Hügelgräber und auf einem davon ein steinernes Denkmal. Der Ansbacher Regierungsrat Wilhelm Reynitzsch erhielt 1803 die Erlaubnis, Hügelgräber aus der Bronzezeit zu öffnen und ließ 1804 zur Erinnerung auf dem größten Hügelgrab dieses Denkmal errichten. Die dort eingemeisselte Inschrift ist:

„Einem tapferen Wiegand / aus unserem Zennenland / ward dieses Ehrenmal / von Steinen ohne Zahl / erhöht im heiligen Hain / seiner gedenk zu sein.“

Der Stein wurde in einem Steinbruch der Umgebung beschafft. Gleichzeitig wurde auch ein heute nicht mehr vorhandener auffindbarer Leichenverbrennungsplatz und ein Gerichtsplatz angelegt.

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Heidenhügel Münchzell

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Kategorien: Hügelgräber

Erstellt 06.08.2010 | Letztes Update 14.02.2013 | 2432 Aufrufe