Hinterkaifeck heute

Hinterkaifeck war der Tatort eines bis heute nicht aufgeklärten Mehrfachmordes. Auf dem Einödhof, der 500 m südwestlich des Dorfes Gröbern (Oberbayern) lag und etwa sechs Kilometer von Schrobenhausen entfernt war, wurden in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1922 sechs Menschen bestialisch ermordet, indem man ihnen mit einer Reuthaue den Schädel einschlug.

Nun stellt sich die Frage, ob Hinterkaifeck ein kraftvoller Ort ist – ich persönlich lasse das unbeantwortet. Wegen des grauenvollen und dazu unaufgeklärten Verbrechens übt Hinterkaifeck auf jeden Fall eine schreckliche Anziehungskraft und gleichzeitig Abschreckung aus. Und dieses kollektive Gedächtnis, bzw. Gedenken gibt Hinterkaifeck in gewisser Weise dann doch Kraft. Zumindest ist es spürbar ein besonderer Ort, der die Menschen seit der schrecklichen Winternacht 1922 beschäftigt.

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Hinterkaifeck 2011

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Kategorien: Besondere Orte

Erstellt 14.03.2011 | Letztes Update 13.12.2012 | 5721 Aufrufe