Ausflugstipp: Kraftvolle Orte im Anlautertal

Idyllisch schlängelt sich seit Jahrtausenden die Anlauter, umrahmt von dichten Wäldern, durch das gleichnamige Tal. Beginnend in Enkering, folgt man dem Bach, vorbei an wenigen Ortschaften, und ist wie in einer anderen Welt. Es herrscht eine auffällige Ruhe und in den geheimnisvollen Wäldern liegt so manch unerkannter kraftvoller Ort!

Das Anlautertal ist sehr bequem zu erreichen und ist trotz seiner zentralen Lage ein fast schon abgeschiedenes Tal. Nicht nur die unten genannten Orte sind sehenswert, sondern auch jeder Ausflug in einen der dichten Wälder!

Vorgeschichtliche Siedlung Schellenburg Der Start ist in Enkering mit der Schellenburg. Die sogenannte Schellenburg trug im 9. Jahrhundert v. Chr. eine Siedlung, die durch mächtige Wehrmauern geschützt war. Auch heute sieht man noch eindrucksvolle Reste der Befestigung, die aus der Spätphase der Bronzezeit, der Urnenfelderzeit, stammt. Danach waren auch noch, wie auch in Enkering, die Kelten ansässig. Die Schellenburg ist kein Ort, der durch spektakuläre Natur oder Felsen glänzt, sondern einfach “nur” ein überaus kraftvoller Ort. Wenn man sich an die Hänge der Hügel legt (mit Blick auf die Burgruine Rumburg), die sich zur eigentlichen Schellenburg hinziehen, kann man erleben, was ein kraftvoll bedeutet. Und dadurch, dass die Schellenburg so unspektakulär ist, hat sie auch wieder etwas Mystisches an sich.
Beitrag „Vorgeschichltliche Siedlung Schellenburg“

Burgruine Rumburg Die Burg Rumburg bei liegt nordwestlich von Enkering und genau gegenüber der Schellenburg. Sie ist eine hoch- bis spätmittelalterlichen Wehranlage, von der sich noch größere Reste der Umfassungsmauern erhalten haben. Auf einer steilen Bergzunge, die in halber Höhe des dortigen Bergmassivs gegen Norden vorspringt liegt die Rumburg, die sie durch einen sehr tiefen und weiten Halsgraben vom Burgbering trennt. Die Vorburg, die höher lag, ist abermals durch einen Graben gesichert.
Beitrag „Burgruine Rumburg“

Burg Rundeck Es geht von Enkering in Richtung Eichstätt und biegt dann in Richtung Erlingshofen ab. Über dem Ort befindet sich die etwas versteckt liegende Burgruine Rundeck, früher auch Burg Erlingshofen, Stosserburg oder auch Stossenburg genannt. Die nicht besonders gut erhaltene Burg hat eine sehr lebhafte Geschichte hinter sich. Beim Betreten des Burggeländes fällt auf der einen Seite der sehr mächtige 3-fach Burggraben auf (besonders der Halsgraben), der die Burg von der Vorburg getrennt hat. Von der Burg selber steht nur noch die Mauer nach Westen, ein Teil des Burgfrieds sowie Befestigungen des Tores.
Beitrag „Burgruine Rundeck“

003 Wenn man weiterfährt, kommt man nach Altdorf. Die dortige Burg Brunneck ist die Ruine einer ehemals spätmittelalterlichen Adelsburg. Es sind nur noch wenige Mauern sowie eine turmähnliche Mauer erhalten, aber dafür ist der Innenraum aber sehr grün. Die Ruine ist ein sympathischer und kraftvoller Ort! Die Ruine ist, weil sie sehr schön liegt, ein sympathischer Ort und der kraftvollste Platz ist (aus meiner Sicht) direkt auf dem turmähnlichen Mauerteil. Von dort hat man eine wunderbare Aussicht über das Anlautertal.
Beitrag „Burgruine Brunneck“

Diese Tour gehört meinen absoluten Favoriten und gehört zu meinen Klassikern! Ihr werdet sehen, warum ich das Anlautertal so mag…

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Kategorien: Exkursionen

Erstellt 19.05.2011 | Letztes Update 14.12.2012 | 4082 Aufrufe