Ausflugstipp: Rund um den Donaudurchbruch

Zwischen dem Frauenberg und dem Michelsberg liegt donauabwärts von Weltenburg, der beeindruckende Donaudurchbruch. Diesr hat die Menschen schon zu allen Zeiten angezogen, angefangen von den frühen Tagen der Menschheit. Im nahen Altmühltal, nur eine kleine Strecke vom Donaudurchbruch entfernt, wurde das Skelett eines Höhlenmenschen, der vor 50.000 Jahren lebte, gefunden. Eben an dieser Stelle fand man auch eines der ältesten Kunstwerke Deutschlands: ein handtellergroßes Stück Elfenbein, in das ein Mammut geritzt ist. Sicher ist, dass von der Mittelsteinzeit an das Durchbruchstal bewohnt war. In der Jungsteinzeit war auf dem Arzberg, Weltenburger Enge bei Kehlheim dem heutigen Frauenberg über dem Kloster Weltenburg, ein reges menschliches Leben.

Weltenburg/ Donaudurchbruch Zwischen dem Wurzberg und dem Michelsberg liegt donauabwärts von Weltenburg, der beeindruckende Donaudurchbruch. Die atemberaubenden Felsformationen entstanden vor etwa 150 Millionen Jahren. Korallen und Schwämme des Jurameeres bauten damals die bis über 100 Meter mächtige Riffkörper aus Kalk auf, die heute als Felsen bizarr in den Himmel steigen und zusammen mit den grünen Wäldern die spektkuläre Kulisse des Donaudurchbruchs bilden.
Beitrag „Donaudurchbruch“

Keltenwall Arzberg Es fängt auf dem Wurzberg über Weltenburg an. Er liegt über der Donau gegenüber dem Michelsberg bei Kelheim, auf dem früher das große keltische Oppidum Alkimoennis war. Zum Schutz haben die Kelten quer einen teilweise sehr ausgeprägten Wall gebaut. Die Seiten fallen zu Tälern hin ab, so dass es ein wirkungsvoller Schutz war. Die Landschaft dort ist, auch durch den Donaudurchbruch, sehr geheimnisvoll, beeindruckend und kraftvoll.
Beitrag „Keltenwall bei Arzberg“
Wolfgangswall
In der Nähe des Keltenwalls nahe des Wurzbergs liegt der Wolfgangswall. Teilweise wird er als Keltenwall bezeichnet, was aber nachweislich nicht richtig ist. Er wurde bis 1.000 n. Chr. befestigt, wobei dort auch bereits frühzeitliche Gegenstände gefunden wurde. Wie auch der Keltenwall, ist die Landschaft beeindruckend und kraftvoll.
Beitrag „Wolfgangswall“

Innerer Wall - Michelsberg Der innere Wall auf dem Michelsberg war Teil des großen keltischen Oppidum Alkimoennis. Geschützt war es durch drei Wälle, von denen noch zwei existieren. Der Wall zieht sich über denm ganzen Bergsporn bis in die Flanken hinein. Er besteht aus einem inneren und äußeren Graben; dazwischen eine zweistufiger, hoher Wall. Durch die schöne Fauna wird dieser ausdrucksstarke Wall über die ganze Länge ein ausdrucksstarker und kraftvoller Ort.
Beitrag „Innerer Keltenwall“

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Kategorien: Exkursionen

Erstellt 20.06.2011 | Letztes Update 08.06.2012 | 2859 Aufrufe