Haselnuss und Eiche – Bäume aus der keltischen Mystik

Bei den letzten Besuchen von keltischen Orten und Viereckschanzen ist mir das erste Mal bewusst aufgefallen, dass dort übewiegend Eichen und Haselnusssträucher wachsen. Das mir das auffiel, lag vor allem daran, dass es eine überwältigende Zahl an Eichen und die Haselnusssträucher schon fast richtige Bäume waren. Interessant ist es deswegen, dass die beiden Bäume mit der keltischen Mystik untrennbar verbunden sind.

Der Haselnussstrauch ist bei den Kelten der Baum der Fruchtbarkeit und der Künste. Außerdem gilt ein Zweig der Haselnuss als Schutz gegen Zauber und Böses und wurde von Druiden eingesetzt

Die Eiche war den Kelten mächtig und heilig. Der Baum symbolisiert Magie und Kraft und es wurden keine kultischen Handlungen ohne Eichenlaub vollzogen. Die sakrale Bedeutung der Eichen für die Kelten ist auch daran zu erkennen, dass das keltische Wort Druide für Priester von duir abgeleitet ist.

Haselnuss und Eiche




 
 
Kategorien: Bäume, Kelten

Erstellt 22.08.2011 | Letztes Update 10.12.2012 | 4527 Aufrufe