Mutter Erde (Erdmutter) ist die Bezeichnung für eine weibliche Gottheit in den Mythen vieler früher Kulturen, bei denen die fruchtbringenden Wachstumskräfte der Erde in Form einer Muttergöttin verehrt wurden. In der keltisch-germanischen Mythologie waren das Brighid, die keltische Weltenmutter, Nerthus und Edda.
“Mutter Erde ist die Mutter allen Lebens, der Pflanzen, der Tiere und der Menschen. Aus ihrem fruchtbaren Schoß kommt alles Leben hervor und geht wieder zu ihr zurück“.
Es ist die Geschichte aller Jahreszeiten: Die Göttin wählte sich ihren Heros jährlich neu, sie befruchtete das Land durch die “Heilige Hochzeit” mit ihm sie ließ ihn im Winter (beziehungsweise in der Dürreperiode) sterben und im Frühjahr wieder auferstehen. Unzählige überlieferte oder bildlich dargestellte Kulthandlungen der Alten Welt weisen auf den Kern dieser Mythen hin.
Sensibilisiert durch den Beitrag “Die Landschaftsahnin von Riedenburg”, deutete ich das Höferloch als einen dem weiblichen Geschlecht anmutenden Eingang, der demnach als Eingang zu Mutter Erde gesehen werden kann. Allerdings nicht nur dort, sondern auch in der Klausenhöhle bei Essing gibt es einen solchen, sehr eindeutig aussehenden Eingang. Das Besondere dort ist, dass wenn man dem Höhlenverlauf folgt, in einen größeren Dom kommt, in dem sich ein sehr charakteristischer Stalagmit befindet. Dieser hat die Form des männlichen Geschlechts.

12. Januar 2012 um 14:17 Uhr
Finde ich gut, dass du das respektierst. Früher war besagtes Gitter ( obere Höhle ) vor diesem Eingang um eben die Fledermäuse zu schützen.
12. Januar 2012 um 12:40 Uhr
Nein, das habe ich nicht. Ich hätte aber wissen können, dass zu dieser Jahreszeit Fledermäuse ruhen – und wäre dann nicht hineingegangen.
12. Januar 2012 um 11:35 Uhr
Hi, hast du auch Fledermäuse gesehen ?