Veranstaltung: Hülbener Keltenfest am Heidengraben

Am 22. und 23. September 2012 siedeln die Kelten wieder wie vor 2500 Jahren am Heidengraben.  Ein Wochenende lang gibt es Geschichte beim Hülbener Keltenfest hautnah zu entdecken.

Keltenfest Hülben

In originalgetreuen Gewändern führen die Kelten ein Dorfleben wie damals. Dabei kann man Bronzegießern, Blech- und Eisenschmieden auf einem großen Markt bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Schließlich galt keltisches Handwerk als fortschrittlichstes und kunstfertigstes der europäischen Frühgeschichte und lebt bei diesem Keltenfest wieder auf.

Link: Hülbener Keltenfest am Heidengraben

Dauer
22. und 23. September 2012

Ort
Hülbener Flugplatz
Windsteig 1, 72584 Hülben

Informationen zum Heidengraben
Der Heidengraben stammt aus dem 1. Jhd. v. Chr. und war ein so genanntes keltisches Oppidum, also eine befestigte, stadtartig angelegte Siedlung der späten Eisenzeit (lat. Oppidum = Befestigung, Schanzanlage, fester Platz). Mit dem Namen „Heidengraben“ bezeichneten die Menschen ursprünglich nur die noch sichtbaren Reste der Anlage, die bis zum heutigen Tage einen Wall bei Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb bilden.

Erst 1905 erkannte der Heidenheimer Archäologe Friedrich Hertlein die Überreste als keltisches Oppidum, während vorher über die Herkunftszeit spekuliert und die Entstehung unter anderem während des Dreißigjährigen Krieges vermutet wurde.

Das Oppidum bestand früher jedoch aus wesentlich mehr Elementen als dem verbliebenen Wall: Ein äußerer und ein innerer Befestigungsring schlossen eine ca. eineinhalb Quadratmeter große Siedlung ein, die als Elsachstadt bezeichnet wird.

Archäologische Funde aus dem Gebiet des Heidengrabens können in einem Museum in Grabenstetten und im Stadtmuseum Kornhaus in Kirchheim unter Teck besichtigt werden.

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Kategorien: Kelten, Veranstaltungen

Erstellt 20.04.2012 | Letztes Update 01.03.2013 | 2972 Aufrufe