Der Frauenberg nahe Weltenburg

Der an zwei Seiten von der Donau und von Steilabfällen geschützte und daher leicht zu verteidigende Frauenberg war in den letzten Jahrtausenden v. Chr. mehrmals Hauptort der umgebenden Landschaft. Zeugnis hierfür legen die zahlreichen archäologischen Funde ab, die zwischen dem Kloster und dem Wolfgangswall zutage traten.

Wolfgangswall

Erste Ausgrabungen fanden im Kloster selbst und im anschließenden Klostergarten statt. Man entdeckte dabei neben zwei Abfallgruben der älteren Bronzezeit (18./17. Jhd. v. Chr.) auch Siedlungsspuren der Urnenfelderzeit (13./ 8. Jhd. v. Chr.), sowie der älteren Laténezeit (4./ 3. Jhd. v. Chr.). Besonders bedeutsam war die Entdeckung eines keltischen Friedhofes. Die drei hier freigelegten Toten bestattete man ebenfalls im 4. und 3. Jhd. v. Chr.

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Erstellt 09.06.2012 | Letztes Update 09.06.2012 | 1696 Aufrufe