Der Donaudurchbruch zwischen Weltenburg und Kelheim

Im April habe ich wieder mal den Landstrich besucht, den ich als “tiefes Keltenland” bezeichne – die Gegend um die Donau zwischen Kloster Weltenburg und Kelheim. Eingebettet zwischen dem Michelsberg, Standort des ehemaligen Oppidums Alkmoennis, und dem Wurzberg mit Keltenwall, liegt die beeindruckende Weltenburger Enge.

Der Donaudurchbruch im April 2013 - Weltenburger Enge

Nachdem ich das letzte Mal die Strecke »zwischen Stausacker und dem Klösterl zu Fuß zurückgelegt hatte, habe ich mich dieses Mal für die Donau selber entschieden. Mit dem Schiff ging es durch eine der schönsten Landschaften und Naturschutzgebiete Deutschlands nach Weltenburg.

Als ich dort  -wie schon so oft- am Steinstrand saß, den Frauenberg im Rücken und den Michelsberg im Blick; hatte ich das Gefühl, wieder zuhause zu sein. Auch dieses Mal erfasste mich wieder eine unerklärliche Ruhe und eine ungewohnte Ausgeglichenheit, als wäre dort meine (zweite) Heimat. Deswegen fühle ich mich in dieser Gegend einfach unglaublich wohl und das ist auch der Grund, warum es mich immer wieder dorthin zieht.

Der Donaudurchbruch im April 2013

In einer seltenen Dichte und Vielfalt findet man in den Wäldern rund um den Donaudurchbruch Siedlungsspuren vergangener Jahrtausende. Es gibt wohl kein anderes Gebiet in Süddeutschland, in dem auf so engem Raum ein so umfassendes Spektrum der Siedlungsgeschichte sichtbar wird. Steinzeithöhlen, bronzezeitliche Befestigungen, vorgeschichtliche Grabhügel bis hin zu einer keltischen Stadt und spätrömischen Funden künden von der kulturhistorischen Bedeutung dieser Region.

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Kategorien: Natur, Quellen/ Bäche

Erstellt 16.04.2013 | Letztes Update 16.04.2013 | 2124 Aufrufe