Alte Grenzsteine (7)

Alte Grenzsteine am Wegesrand – jeder hat sie schon gesehen. Diese viele Jahrhunderte alten Zeitzeugen sind in jedem Fall die sichtbaren Spuren der Vergangenheit und unserer Geschichte.

Besonders gut zu sehen sind sie rund um Thalmässing, wo sie ein Teil des Grenzwanderwegs sind. Die entsprechenden Grenzsteine stammen aus Anfang des 19. Jahrhunderts.

Alte Grenzsteine - Grenzwanderweg Thalmässing (Station 4)

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Sammlung alter Grenzsteine


Vorschau
Mitte November 2013 kommt ein ausführlicher Beitrag zum Grenzwanderweg rund um Thalmässing. Dabei handelt es sich um 27 Grenzsteine, die auf 29 km erwandert werden können. Ein paar dieser Grenzsteine sieht man bereits in der obigen Galerie.

Der Grenzwanderweg
Er führt mitten im heutigen Bayern auf die Spuren einer alten Grenze, die durch Jahrhunderte die Herrschaftsgebiete der Wittelsbacher und der Hohenzollern voneinander trennte. Für die Bewohner dieser Gegend war sie eine harte Grenze, weil sie durch Jahrhunderte auch eine konfessionelle Trennung bedeutete. Die Hohenzollern aus Schwaben wurden 1192 Burggrafen von Nürnberg im Dienste des Kaisers. 1328 kam mit der Burg Stauf und dem Gericht Landeck auch das Land um Thalmässing in ihre Hand. Die Nürnberger Burggrafen weiteten ihren Besitz weiter aus zur Markgrafschaft Ansbach und erhielten 1415 von König Sigismund die Mark Brandenburg zu Lehen. Es folgte der Aufstieg der Hohenzollern zum preußischen Königtum und zur kaiserlichen Macht.




 
 
Kategorien: Gedenksteine

Erstellt 27.10.2013 | Letztes Update 27.10.2013 | 1516 Aufrufe