Rund um Todtenweis

Schon weit vor der Gründung von Todtenweis um das Jahr 650, siedelten hier Menschen. Es begann in der Bronze- und Eisenzeit, als hier bereits Menschen lebten. Urkundlich erwähnt wurde Todtenweis am 26. Juni 1033 in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Konrad II. Durch seine strategische Lage findet man in Todtenweis einige geschichtlich sehr relevante Plätze, die sehr nahe zusammen liegen.

Burgstall Todtenweis Es beginnt mit dem Burgstall. Auch hier lebeten in der Jungsteinzeit bereits Menschen oder suchten den Berg auf. Wer vor dem Burgstall Todtenweis steht, sieht eine große und und von der Grundform her ungewöhnliche Anlage. Außergewöhnlich aber auch von Stimmung und Kraft her, denn der tiefe Halsgraben, die sehr massiven Wälle und das weite, ovale Plateau sind sehr beeindruckend.
Beitrag „Burgstall Sand (Todtenweis)“

Hügelgräber Todtenweis Weiter geht es zu den Hügelgräbern auf dem Lindenstock. Auch hier finden sich Siedlungen aus der Bronze- und Eisenzeit besiedelt. Das zeigt, dass sich die Menschen dort wohlgefühlt haben müssen. Idyllisch liegen die Hügelgräber im lichtdurchflutetetn Wald, die Blätter rauschen und die Stille liegt wie eine leichte Decke über der Szenerie. Eine alte Kraft ist über der ganzen Gegend anwesend!
Beitrag „Hügelgräber Todtenweis“

Römerschanze Todtenweis Nahe der Hügelgräber liegt die Pfarrerschanze (Römerschanze). Es ist nicht bekannt, wie sie zu dem Namen Pfarrerschanze gekommen ist. Sicher ist auf jeden Fall, dass es sich nicht wie in allen anderen Fällen um eine spätkeltische Viereckschanze handelt. Trotz der frühgeschichtlichen Besiedelung ist davon auszugehen, dass es sich bei dem jetzt noch sichtbaren Teil um eine Schutzburg vor den Überfällen der Ungarn im 10 Jhd. handelt.

Fazit
Die Gegend um Todtenweis ist geschichtlich sehr beeindruckend. Die drei aufgeführten Orte sind kraftvoll und auf jeden Fall einen Besuch wert und es bietet sich an, alles zu Fuß abzugehen.




 
Erstellt 27.06.2011 | Letztes Update 27.06.2011 | 3274 Aufrufe