Oppidum Manching

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Der Beginn der keltischen Ansiedlung und späterem Oppidum Manching ist durch zwei Friedhöfe markiert; in den Fluren Hundsrucken und Steinbichel grub man vor über 100 Jahren einige Dutzend Frauen- und Männergräber aus. Diese gehörten zu der Generation von Kelten, die nach den großen Wanderungen wieder in Südbayern sesshaft geworden waren.
Die Siedlung begann als kleines Straßendorf, das an einem verkehrsgünstigen Standort errichtet wurde. Die Schifffahrt auf der Donau ermöglichte einen raschen An- und Abtransport von Waren.

Oppidum Manching
Ausdehnung Oppidum Manching

Entscheidend für den Reichtum der Siedlung waren Eisenerzvorkommen. Eisen fand sich in Form von Raseneisenerz im Feilenmoos in unmittelbarer Nähe der Siedlung sowie in Form von Bohnerz im Gebiet von Neuburg an der Donau und auf der Alb.
Die Kenntnis der mediterranen Lebens- und Wirtschaftsweise prägte die Geschichte der Siedlung. Bereits bei der ersten planmäßigen Erweiterung um 200 v. Chr. lagen hellenistische Vorbilder einem geplanten Ausbau der Siedlung zu Grunde. Die geordneten Strukturen lassen eine Einwohnerzahl von bis zu 10.000 Menschen während der Blütezeit der Stadt am Ende des 2.Jhd. v.Chr. vermuten.

Hier nun die Geschichte des Oppidums Manching bis in die Neuzeit, gegliedert nach Themen:


Erstellt 28.08.2011 | Letztes Update 28.02.2012 | 3347 Aufrufe