Marienheilgarten Großgmain

Marienheilgarten Großgmain Maria Sophia
Unsere Erde wird in der Bibel immer als schöpferische weibliche Kraft verstanden, als lebendiger Organismus, der Pflanzen, Früchte und Tiere hervorbringt, der in sich selbst einen Wert hat und nicht erst als Konsumartikel der Menschen seine Bedeutung erhält.

Die ganze Schöpfung ist beseelt und die Bibel spricht von Sophia, der personifizierten Weisheit Gottes und Weltseele, die in Maria Mensch geworden und als Mutter der ganzen Schöpfung Künderin eines neuen, ganzheitlichen Bewusstseins ist. Nur eine kosmische Religiosität, die die Welt als Geschöpf Gottes achtet, wird eine echte Erneuerung bringen.

Ist die Welt der Leib und das Kleid dieser Weltseele, unserer Maria-Sophia, können wir uns geborgen fühlen auf unserer Erde. Dann werden gerade gläubige Menschen ehrfurchtsvoll auf ihr leben, die Schöpfung achten und schätzen und zu einem mitfühlenden Naturverständnis kommen.

Die biblische Zahl 14
Der Untersbergstein steht auf einem starken Kraftfeld und wirkt als Menhirnstein, der 14 Strahlen aussendet, die von einem Kreis gekreuzt werden. Der Schnittpunkt des Kreises mit den 14 Strahlen ergibt 14 Energiepunkte, die durch 14 kleine Steine markiert sind.

14 ist die Davidzahl und von Abraham bis zu Christi Geburt, berichtet die Hl. Schrift, sind es 3 mal 14 Geschlechter. So ziert die Geburtstelle Jesu in Bethlehem ein 14-zackiger Stern. Vierzehn bringt etwas vollkommen Neues und Unerwartetes hervor: Jesus, ein Kind als Friedensführer.

Denken Sie auch an die 14 Kreuzwegstationen, wo aus dem Nichts das Leben, die Auferstehung kommt. Oder an die 14 Nothelfer, in Situationen, wo es nach menschlichem Ermessen keine Rettung mehr gibt. Auch am Pantheon, in dem alle Gottheiten verehrt wurden, waren stellvertretend für alle Götter 14 Buchstaben angebracht: „Naos Teon panton“. Ein Tempel aller Götter.

Der Tierkreis
Im Tierkreis, der aus Blumen und Heilkräutern besteht, ist das Horoskop der Einweihung der Madonna und des Gartens am 15.08.2001 um 10 Uhr 30 abgebildet. Es steht ganz im Zeichen der Maria-Sophia, der großen Jungfrau, Mutter und Lebensspenderin und möchte uns sagen: Maria-Sophia überschattet jede Menschenseele in der Christus geboren werden soll, durch Maria-Sophia zu Jesus-Christus.

Untersberg
Der Untersberg gilt als machtvoller Kraftort; manche nennen ihn das Herzchakra unseres Planeten. Er ist mit Kaiser Karl dem Großen mythologisch verbunden, an ihm wurde der abendländische Kaisermythos festgemacht und der Kaiser selbst ist als „Erster Europäer“ in die Geschichtsschreibung eingegangen. So ist Kaiser Karl heute noch ein Zeichen für das antike Gedankengut, die christliche Religion und die europäische Einheit.

So wird der Garten zu einer Allegorie einer sich entfaltenden europäischen Einheit, einer holistischen Ökologie und einer kosmischen Spiritualität.

Der Stein ist aber auch als ein Zeichen der Unerlöstheit zu sehen, als Zeichen einer Einheit, die durch Macht entstanden ist.

Zahlenmystik
Gott hat die Welt, heißt es, nach Maß und Zahl erschaffen, was sich in unserem Garten wiederspiegeln soll. Unser Großgmainer Marien-heilgarten ist 19m breit und doppelt so lang, also 38m.
Die 19 ist eine wichtige, kosmische Zahl, die aus der Kreuzung von Sonnen- und Mondbahn entsteht und dadurch den Mondknoten bildet, der in 19 Jahren den ganzen Tierkreis durchwandert.

Im Rhythmus vieler Menschen und Religionen, wie z.B. bei den Bahai’s ist die Zahl 19 von eminenter Bedeutung. Sie setzt sich aus 7 + 12 zusammen und diese wieder aus 3 und der 4. Die 3 göttlichen Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) und die 4 irdischen Tugenden (Weisheit, Mäßigung, Tapferkeit und Gerechtigkeit) ergeben zusammen die heilige Zahl 7 (7 Planeten, Wochentage, Sakramente…).

Die 4 Elemente in ihren drei Erscheinungsformen ergeben die vollkommene Zahl 12 (12 Monate, Tierkreiszeichen, 12 Stämme Israels, 12 Apostel, usw.).

Die beiden Kreise des Gartens haben einen Durchmesser von 13m (biblische Zahl). Sie wollen damit aussagen: erst wenn zur Vollkommenheit der berechenbaren 12, die unberechenbare 13 hinzukommt, geht die Verheißung in Erfüllung.

Ein gekreuzter Weg verbindet die beiden Kreise. Er führt von der irdischen Macht über das Kreuz zur göttlichen Liebe.

Anfahrt
Von Bad Reichenhall fährt man nach Berchtesgaden. In Bayerisch Gmain biegt man in Richtung Großgmain (Österreich) ab. In der nächsten scharfen Linkskurve fährt man rechts nach Großgmain, wo man die Kirche bereits links sieht. Man sucht sich einen Parkplatz (schwierig!) und geht in den Marienheilgarten, der hinter der Kirche/ dem Friedhof liegt.

Genauer Standort
Google: 47.725429,12.906982 (Anleitung)




 
Erstellt 09.10.2012 | Letztes Update 09.10.2012 | 4270 Aufrufe