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  • Gastbeitrag: Steingesichter – gesehen im Stein

    Wie sehr sie doch zusammenhängen: Das Sehen, die Sicht und das Gesicht. Laut Duden stammt unser heutiges Wort Gesicht von dem mittel-/altdeutschen „gesiht“ ab, was so viel bedeutet wie „das Sehen, Anblicken“. Diese Herleitung weist auch darauf hin, dass das Gesicht nach dem wichtigsten der fünf Sinne des Menschen benannt wurde: Dem Sehsinn.

    Nun haben nicht nur Menschen und Tiere ein Gesicht, sondern auch die Natur. Mit ein bisschen kindlicher Phantasie, Offenheit und vor allem Liebe, lässt sich da eine Menge sehen: Gesichter in den Wolken, den Bäumen, im Wasser, in den Steinen.

    Leserbilder - Drache Blinkauge

    Stundenlang könnte ich schauen und staunen. Soviel Schönheit! Es gibt so viel zu entdecken; im Großen wie im Kleinen. Oft ging ich schon an Steinen vorüber und sah gar nichts, bis mich dann beim x-ten Mal ein Gesicht eindringlich anschaute. Manchmal fielen mir die Steingesichter auch auf den ersten Blick auf, und ich konnte den Moment mit dem Fotoapparat festhalten. Denn obwohl Steine im Gegensatz zu Luft und Wasser statisch sind, zeigen sich die Steingesichter mal mehr, mal weniger. Vieles mag dabei eine Rolle spielen: die Jahres-/Tageszeit, das Wetter, das Licht, der Ort, der Standort des Fotografen, die eigene Stimmung und vieles mehr. Vorhersehbar ist nichts.

    Leserbilder - Liebevolles Schwefelwesen

    Aus meiner Foto-Sammlung habe ich neun Steingesichter für diesen Gastbeitrag ausgewählt und mit einem Titel versehen. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 2012 und 2013 und wurden an verschiedenen Orten in Oberschwaben, dem Bayerischen Wald und der Fränkischen Schweiz aufgenommen.

    Vielen Dank an Stephan Gröschler für die Veröffentlichung dieses Gastbeitrages und viel Freude mit den Steingesichtern wünscht den Leser/inne/n dieser Homepage.

    Dr. Karin Schätzlein

    Ganz herzlichen Dank an Frau Dr. Schätzlein für Ihren wunderbaren Gastbeitrag auf meiner Seite!

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    Der geheimnisvolle Hintersee

    Am Fuße des Hochkalters liegt nahe Ramsau der geheimnisvolle Hintersee. Wie auch der angrenzende »Zauberwald hat dieser Ort eine besondere, faszinierende und urtümliche Ausstrahlung. Vielleicht haben dort wirklich einmal zwei Riesen gelebt und sich nach einem Streit mit Steinen zu beworfen, wie es die Sage über den Zauberwald erzählt.

    Die ganze Gegend zwischen hat eine ungeheure kraftvolle Ausstrahlung. Imposante, bewachsene Felsen, ruhige Wälder mit vielen Schatten, geheimnisvolle Moorwiesen und uralte Bäume bieten an den Ufern der Hintersees eine mystische Atmosphäre.

    »Weitere Informationen, Bilder, Anfahrt

    Hintersee bei Ramsau

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    Video: Der magische Untersberg

    Bei meinem letzten Besuch habe ich einen kurzen Videoclip über den Untersberg gedreht, damit ihr seht, wie gewaltig und beeindruckend dieser Berg ist. Untermalt ist es mit der sehr stimmungsvollen und einfühlsamen Musik von Thomas Gampfer:

    »Video Untersberg auf YouTube

    Schon seit langem zieht mich der »Untersberg magisch an und ich habe ihn bereits sechs Mal bei meinen Aufenthalten im Berchtesgadener Land bzw. Chiemgau besucht. Sogar meine 8jährige Tochter spricht mittlerweile freudig vom „Freund Untersberg“ und fotografiert ihn gerne.

    Die Tage war ich wieder in Berchtesgaden und habe meinen Lieblingsort besucht, von dem man den Untersberg perfekt sieht. Wenn man von Marktschellenberg nach Maria Ettenberg den Berg hinauf fährt, kommt man über eine Kuppe und erreicht bei Thomasgütl die Hochfläche – UND DA STEHT ER! Mit einer restlos überwältigend Präsenz erscheint hier der Untersberg über die gesamte Breite des Horizonts und bringt jeden Betrachter zu einem ungläubigen Staunen ob der überaus beeindruckenden Ausstrahlung.

    Irgendwo dort habe ich mich niedergelassen und war wie schon so oft, überwältigt von diesem magischen Berg. Besonders beeindruckend war neben seiner Ausstrahlung die Tatsache, dass er ungewöhnlich (fast schon unrealistisch) klar wirkte; so, als würde ein Foto zu oft geschärft werden. Im Gegensatz zu seiner Umgebung konnte man keine Entfernung zum Untersberg abschätzen und er war einfach nur da, als hätte er einen Platz jenseits von Ort und Zeit.

    Untersberg Das Bild kann diese überaus geheimnisvolle Stimmung nur sehr schwer herüberbringen, aber vielleicht könnt ihr Euch nur annähernd vorstellen, was ich meine.

    Das könnte auch interessant sein
    YouTube-Channel „Kraftvolle Orte“
    Buchtipp: Magisches Berchtesgadener Land

    Besonders das Buch von Rainer Limpöck ist sehr zu empfehlen, da es einen zu den magischen und mystischen Orten des Berchtesgadener Landes führt.

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    Linktipp: Vergessene Orte Oberfranken

    Der aufmerksame Leser wird sicher bemerkt haben, dass ich ein großer Fan Oberfrankens bin und bereits eine Vielzahl kraftvoller Orte dort besucht habe. Durch einen genialen Tipp von Rainer Steinke wurde ich auf die Webseite „Vergessene Orte Oberfranken“ aufmerksam.

    Karte vergessener Orte in Oberfranken

    Karte vergessener Orte in Oberfranken – ©Vergessene Orte

    Diese kleine und sehr feine Seite ist eine außergewöhnliche Sammlung geschichtlich besonderer Orte in Oberfranken, deren Lage sich vom Tal der Regnitz über das obere Maintal und die Fränkische Schweiz bis zum Fichtelgebirge erstrecken – einer landschaftlich wunderbaren, aber auch geheimnisvollen Gegend.

    In akribischer Detailarbeit hat Micho Haller die Geschichte der menschlichen Besiedlung in Oberfranken zwischen der letzten Eiszeit (ca. 10000 v. Chr.) und Christi Geburt aufgearbeitet und ausführliches, begleitendes Material über Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit bereitgestellt. Die dort beschriebenen Orte wie z. B. die zwölf Apostel bei Langenbach, Staffelberg, Kordigast, Walberla oder der Druidenhain bei Wohlmannsgesees sind geschichtlich relevante und ohne Frage geheminisvolle Orte, die sehr beeindruckend beschrieben werden. Unterstützt werden diese  Texte noch durch Bilder, die fast ausnahmslos Schwarz/ Weiß sind. Das ist sehr ungewöhnlich, aber dadurch vermitteln sie auch eine besondere und sehr einzigartige Stimmung.

    »Zur Webseite „Vergessene Orte“

    Meine Meinung
    Oberfranken ist ein landschaftlich wunderbarer Landstrich mit vielen vergessenen, mystischen und kraftvollen Orten – und „Vergessene Orte Oberfranken“ berichtet darüber. Als Leser wird man auf eine interessante Bilderreise eingeladen und begibt sich auf die Spuren der Steinzeit, der Kelten und der Germanen. Und man sollte diese spannende Einladung annehmen!

    Walberla

    Walberla – ©Vergessene Orte

    »Liste aller vergessenen Orte

    Der 1000. Artikel auf Kraftvolle-Orte

    Es gibt ein kleines Jubiläum zu feiern – der 1000. Artikel seit dem Start meiner Seite am 12. Juni 2010. In diesen 1206 Tagen wurden zwar deutlich mehr als die eintausend Artikel von mir geschrieben, aber im Zuge der Umstrukturierung der Webseite habe ich vor einiger Zeit den Inhalt gestrafft. Darum wird dieser Meilenstein erst heute offiziell geschafft!

    Neben dieser stattlichen Anzahl von Artikeln wurden aber auch noch 598 Seiten veröffentlicht. Bei diesen handelt es sich im Gegensatz zu den Artikeln (die immer auf der Startseite erscheinen) um Texte wie Seiten mit weiterführenden Informationen und Tutorials. Somit komme ich -um Euch die Rechnerei abzunehmen- auf 1,32 Seiten pro Tag.

    Hoher Stein
    Das Bild zeigt den Hohen Stein bei Möckenlohe und besteht aus 12.000 Bildern. Das sind annähernd alle Bilder, die bisher auf dieser Webseite veröffentlicht wurden!

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    Genieße die Natur, lass nicht mehr zurück als schöne Gedanken und nimm nicht mehr mit als wunderbare Eindrücke!