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Wieso eine Webseite über kraftvolle Orte?

Die Gegenwart ist eine schnelllebige und unruhige Zeit, die von uns alles fordert. Hektik, Stress, Sorgen und Ängste belasten uns, rauben Energie und vor allen die Kraft, entspannt, gelassen und bei sich zu sein. Auf diese Weise beeinflusst, verlieren wir immer mehr die Sensibilität für uns selbst und das, was uns von jeher an Feinfühligkeit, Empfindungen und Instinkten mitgegeben wurde.

Der frühe Mensch dagegen, nahezu unbeeinflusst von störenden äußeren Einflüssen, existierte in seiner kleinen Welt und lebte auf das Notwendigste reduziert. Was er machte und ihm sein Überleben sicherte, tat er im Einklang mit sich, der Natur und seiner Umwelt. Eine Gabe, die bei uns heute leider verschüttet gegangen ist.

Über die Jahrtausende entwickelten sich langsam Kulturen, die man auch heute als hochstehend bezeichnen kann, wie zum Beispiel die Kelten. Mit ihrer Weiterentwicklung der Völker entstanden unterschiedlichste Kulte und letztendlich auch ein Urglaube, den sie auch zelebriert und gelebt haben. Alle standen in irgendeiner Weise im Einklang mit der Natur: sie fanden Orte, an denen sie sich trafen und ihre sakralen Rituale abhielten, weil es Orte waren, die eine besondere Ausstrahlung, Mystik oder Symbolik hatten. Vor allen Dingen waren es aber Plätze, die ihnen wichtig waren, weil sie ihnen Kraft gaben und ihnen damit heilig waren – es sind Kraftorte!

Mit dem Verschwinden dieser Völker verschwanden aber auch ihre Rituale und heiligen Orte, die sich die Natur wieder zurückholte. Seitdem ruhen diese Kraftorte oft unbeachtet in unserer unmittelbaren Nähe und haben sehr oft noch diese besondere und kraftvolle Ausstrahlung.

Kraftorte sind so individuell und besonders, wie die Menschen, die sie aufsuchen. Jeder, der mit wachem Geist durch die Welt geht, kann diese besonderen Orte entdecken. Mal geht von ihnen eine magische, unerklärliche Ausstrahlung aus, die einen instinktiv anzieht, ohne zu wissen warum. Andere dieser Orte spenden Entspannung, manche machen Mut und wieder andere stimmen nachdenklich. Darum sind diese Orte Kraftorte, denn wenn wir sie verlassen haben, sind wir erfüllter als beim Beginn unseres Besuches. Somit haben kraftvolle Orte überhaupt nichts mit der Spinnerei einiger Weniger zu tun, sondern sind für jeden ganz real, wenn man darauf achtet; sie erkennen kann und vor allen Dingen, wenn man bereit für sie ist. Meist ist es nur die fehlende Sensibilität und Ruhe in uns, die uns diese Orte nicht finden lässt.

Über kraftvolle Orte

Kraftorte findet man in der Natur und sind damit auch ein Teil von ihr. Aber auch in Städten und von Menschen dicht besiedelten Gegenden findet man diese Orte, nur haben sie dann oft ihre Kraft und Ausstrahlung verloren. Zu viel an negativer Energie und Respektlosigkeit des Menschen haben diese Orte über die Zeit geschwächt und ihn seiner Kraft beraubt. Nur manchmal haben solche Kraftorte auch dort überlebt und es ist nicht einfach, diese dann zu finden, auch wenn es sie gibt.

Sehr viel leichter ist es dagegen, in die Natur zu gehen und sich dort auf die Suche zu machen oder besser – offen für die Natur zu sein, denn dann finden sich solche kraftvollen Orte. Meine Überzeugung ist, dass man die Natur im Kleinen erleben und entdecken muss, um ihre überwältigende Größe zu erkennen. Wer nicht weiß, wie sich die Rinde eines Baumes anfühlt, wie Holz riecht oder wie sich nasses Moss anfühlt, wird wohl kaum die Einzigartigkeit der Schöpfung erkennen und die Natur richtig spüren können. Es sind aber nicht nur die spektakulären und offensichtlichen Dinge in der Natur, die kraftvoll sind, sondern auch die unscheinbaren und auf den ersten Blick fast unsichtbaren Orte: dicht bewaldete Berge, ungewöhnliche Felsformationen oder abgelegene Täler.

Oder zum Beispiel irgendwo ein Waldrand, an dem eine riesige Eiche mit einigen Armspannen im Umfang steht. Das Blätterwerk bildet ein dichtes Dach, der massive knorrige Stamm ist majestätisch und die Baumkrone spendet im Sommer Schatten und Ruhe. Die Eiche ist ein mystischer Baum, denn die Kelten verehrten ihn und es war für sie ein heiliger Ort – ein Symbol (auch für mich) für das uneingeschränkte Sein! Wenn man sich nun dort an dem gewaltigen Stamm niederlässt, die Gedanken fliegen lässt, um den Kopf frei zu bekommen, kehrt irgendwann Ruhe und eine innere Stille ein. Der Wind spielt mit den Blättern ein Lied, hier und da knackt es und die Sonne blinzelt ab und zu durch das dichte Blattwerk. An diesem Kraftort ist der Alltag weit weg und die Natur ganz nah – und man ist vor allen Dingen SICH ganz nahe!

Die Natur bietet aber auch sonst noch viele besondere Orte der Kraft, an denen man meist achtlos vorbei läuft. Aber es gibt auch kraftvolle Orte, die von Menschenhand angelegt worden sind. Oft sind das dann Plätze, bei denen vor sehr langer Zeit die Menschen einen kraftvollen oder besonderen Ort bebaut und damit sichtbar manifestiert hat. Meist sind sie tief in der Geschichte verwurzelt und haben dort den Ursprung ihrer Kraft und Ausstrahlung. Dies können zum Beispiel alte Kirchen, uralte Mahnmale, verwitterte Burgen oder auch keltische Viereckschanzen sein. Besonders bei letzteren herrschen oft noch immer eine geheimnisvolle Ausstrahlung und ein besondere Mystik. Vielleicht liegt das auch daran, dass man bis heute nicht herausgefunden hat, worum es sich bei den Viereckschanzen handelt: waren es Versammlungsplätze, Kultplätze, Gutshöfe oder auch keltische Tempel?

Die Zeiten ändern sich und es scheint ein Umdenken zu geben, denn die Menschen sind immer mehr auf der Suche – nach ihren Wurzeln und damit nach sich selbst! Mein Beitrag soll daher keine Anleitung zum Finden von Kraftorten, sondern ein Anstoß sein, sich der Natur hinzugeben, sie auf sich wirken und sich inspirieren lassen, seinen ganz persönlichen Kraftort zu finden. Wer dafür bereit ist und sich darauf einlässt, wird auch dorthin geführt und reichlich belohnt.

…und deswegen gibt es eine Seite über kraftvolle Orte!

Ich wünsche Euch viel Spaß auf meiner Seite und viel Erfolg bei den Ausflügen!

Genieße die Natur, lass nicht mehr zurück als schöne Gedanken und nimm nicht mehr mit als wunderbare Eindrücke!

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Erstellt 24.09.2013 | Letztes Update 10.10.2013 | 8641 Aufrufe