Burg Prunn

Auf einem hoch aufragenden Jurafelsen über der Ortschaft Prunn thront weithin sichtbar die Burg Prunn. Die 1307 das erste Mal urkundlich erwähnte Burg ist ein absolutes sehenswertes Ziel. Wenn man von Burg Prunn den Blick ins weite Altmühltal schweifen lässt, kann man sich vielleicht vorstellen, wie es damals dort war. Rechts der Blick auf die Rosenburg, Burg Tachenstein und Burg Rabenstein – links nach wenigen Kilometern (aber nicht sichtbar) die Burg Randeck. Abseits der Touristenströme kann man merken, was für ein besonderer und geschichtsträchtiger Ort Burg Prunn ist.

Geschichte
Die Burg Prunn wird bereits 1037 urkundlich erwähnt. Zu den ältesten Bauteilen aus romanischer Zeit gehört der 31 Meter hohe Bergfried. Über die Jahrhunderte hatte die Burg immer wieder wechselnde Besitzer. Neben den Wittelsbacher Herzögen sind die Ritter der Fraunberger zu nennen, unter deren Herrschaft Prunn im 14. Jahrhundert eine kulturelle Blütezeit erlebte. Vom Leben auf der Burg zeugen Wohnräume wie das Frauengemach und die Küche sowie die Wachstube mit Fragmenten mittelalterlicher Freskenmalerei. Die Burgkapelle wurde um 1700 unter den Ingolstädter Jesuiten im Barockstil umgestaltet. König Ludwig I. von Bayern setzte sich 1827 für den Erhalt der Burganlage als historisches Denkmal ein und bewahrte sie damit vor dem drohenden Verfall.

Anfahrt
Von der B 299 kommend, fährt man nach Stauf hinein und dort dann rechts auf den Kopernikusring. Auf dem fährt man so lange, bis er einen scharfen Linksknick macht – dort fährt man rechts in Richtung Berg und parkt dort. Dann läuft man über die S-Kurve auf den Berg, an der Wasserstation vorbei und hält sich dann rechts. So läuft man direkt auf den Burgstall zu.

Genauer Standort
Google: 48.95093,11.73975 (Anleitung)
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GPS-Daten: Download GPX-File




 
Erstellt 14.03.2011 | Letztes Update 14.03.2011 | 6733 Aufrufe