Burgruine Hohenburg bei Thalheim

Die Burgruine Hohenburg liegt ganz idyllisch auf einem Umlaufberg des Kesselbachs, dem Thalheimer Schlossberg. Wenn man zu der Burgruine hinauf geht, sieht man erst die Höhe des Berges und Tales, die einst eine natürliche Barriere darstellte. Das Gelände der Burg ist sehr verwildert und man sieht nur noch gelegentlich verfallene Mauerteile, aber es ist trotzdem ein beeindruckender Ort. Durch den Blick über das markante geformte Kesselbachtal und -dank eines Aussichtspunkts- über Thalheim, kann man sich dort sehr wohlfühlen.

Geschichte
Die edelfreien Herren von Hohenburg erscheinen erstmals 1140 als Zeugen in einer Schenkungsurkunde zugunsten des Klosters Berchtesgaden. Das wohlhabende Geschlecht dürfte bereits Ende des 13. Jahrhunderts mit Friedrich von Hohenburg erloschen sein.

Die Herrschaft gelangte spätestens 1299 an die Grafen von Oettingen und wurde durch Vögte verwaltet.

1455 erwarb Hans Schenk von Schenkenstein die Herrschaft für 9500 rheinische Gulden von den Grafen.

Schenks Nachfahren verkauften den Besitz 1557 an den Augsburger Landsknechtsführer Sebastian Schertlin von Burtenbach. Der Augsburger veräußerte Hohenburg aber nach Streitigkeiten (Jagd und Gerichtsbarkeit) mit den Grafen von Oettingen bereits 1568 wieder an Konrad von Bemelberg den Jüngeren.

Der neue Eigentümer bevorzugte allerdings den bequemeren Aufenthalt im zugehörigen Schloss Bissingen. Die Hohenburg wurde verlassen und war bereits 1598 ruinös.

1661 kam die Herrschaft wieder zurück an die Grafen von Oettingen-Wallerstein. 1663 genehmigte Kaiser Leopold die Herauslösung aus dem Ritterkanton Kocher. Daraus resultierte ein langwieriger Rechtsstreit, der erst 1740 durch einen Vergleich beendet werden konnte.

Im Jahr 1871 stürzten die Reste des Bergfriedes und der Ringmauer zusammen. Ab 1908 beutete der Eigentümer der Hohenberger Mühle die Ruine als Steinbruch aus.

(Quelle: Wikipedia)

Blick von der Burgruine Hohenburg ins Kesselbachtal. Rechts der Michelsberg mit St. Michael Blick auf das Kesseltal mit Michelsberg und St. Michael

Anfahrt
Der Schlossberg in Thalheim ist nicht zu übersehen. Die Anfahrt zur Burgruine erfolgt durch das Kesseltal, vorbei an der Hohenburgermühle in Richtung Fronhofen. Nach der Mühle, wenn man die Anhöhe erreicht hat, ist rechts ein Parkplatz.

Genauer Standort
Google: 48.731766,10.556917 (Anleitung)
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Erstellt 26.04.2011 | Letztes Update 09.10.2012 | 5103 Aufrufe