Burgruine Velburg

Auf einem charakteristischen Bersporn steht schon von weitem sichtbar die Burgruine Velburg. Der Blick schweift beim Betreten der Burg über die doch recht weitläufige Anlage und verliert sich im Blick in die weite Ferne. An der Spitze des Bergsporns hat man nämlich einen guten Überblick über die Burgruine, Velburg und umliegenden Täler. Wenn man hier den Wind einfach rauschen lässt und zur Ruhe kommt, kann man diesen tollen Ort genießen!

Burgruine Velburg

Geschichte
Die Reste der heutigen Burgruine Velburg bestehen aus der Ringmauer, dem Bergfried auf der Nord/Ostseite, Teilen von einzelnen Felsenkuppen auf der Nord/Ostseite und Vorsprüngen sowie einigen Teilen der Umfassungsmauer, die noch freigelegt werden müssen. Die Besiedelung des Hügels erfolgte vermutlich schon früher.

Urkundlich erwähnt wurde die Burg erstmals um das Jahr 1129. Sie befand sich bis 1217 im Besitz der Grafen von Velburg. Nach dem Aussterben dieser Grafen fiel die Burg an das Herzogtum Bayern. Von da ab saßen herzogliche Richter bzw. Pfleger auf der Burg. Baunachrichten fehlen vollständig.

Um 1450 brannte die Burg ab, wurde aber wieder vollständig hergestellt. Bei der Einnahme der Burg im Dreißigjährigen Krieg durch Ge¬neral Haßwerth 1633 waren die Schäden nicht sehr bedeutend, doch der Pfleger Valentin Praun (1644-1650) ließ eigenmächtig die Dächer abtragen. Daraufhin wurde das Schloss dem vollständigen Verrfall überlassen. Auch die Schlosskapelle, dem Hl. Pankraz geweiht, zerfiel.

Ab dem Jahr 1717 wurden die Steine der Burg zum Umbau der Pfarrkirche in Velburg verwendet. Auch 1788 – 1800 wurde das Steinmaterial für den Bau von Privathäusern benutzt. Die Ruine wurde „mit landesherrlichem Consens“ als Steinbruch verwendet.

Anfahrt
In Velburg fährt man an bergauf, an der Kirche vorbei und parkt dann nach einer Linkskurve auf dem Parkplatz für die Velburg.

Genauer Standort
Google: 49.012963,10.675621 (Anleitung)
Google Earth: Download KMZ-File
GPS-Daten: Download GPX-File




 
Erstellt 01.05.2011 | Letztes Update 01.05.2011 | 3403 Aufrufe