Burgstall Heinrichsburg (Heinzburg)

Wenn man die Heinrichsburg betritt, fallen sofort die tiefen Gräben und das hohe Burgareal auf. Dort befinden sich sehr beeindruckende, alte Bäume, die ihre knorrigen Wurzeln ins Erdreich strecken. Die Äste wiegen sich im steten Wind und veranstalten ein wunderbares Spiel zwischen Licht und Schatten. Es ist ein Ort der Ruhe und der Kraft, den Menschen schon seit langer Zeit nutzen.; Inschriften an den Bäumen zeugen davon.

Im Westen der Anlage ist der einstige Zugang zu Zwinger und Burg noch erkennbar. Von der Burg, die sich auf einem steilen 7 Meter hohen Kegelstumpf erhob, sind leider keine Mauerreste mehr vorhanden.

Geschichte
Burgstall Heinichsburg (Heinzburg) Die Heinzburg gehörte seit dem Hausvertrag von Pavia zur Pfalz. 1345 – 56 war Albrecht IV. von Thann (dem jetzigen Burgthann) damit belehnt. Danach kaufte Heinrich VI. von Wildenstein die Burg, verkaufte sie aber bereits 1369 wieder an Heinrich IV. von Stein auf Hilpoltstein. 1385 belehnte dann Pfalzgraf Rupprecht den Ritter Heinrich Strupperger von Berg bei Neumarkt mit der Heinzburg. Im Landshuter Erbfolgekrieg im Jahre 1504 wurde die Burg dann zerstört urd nie wieder aufgebaut.

Die Burg Heinrichsbürg war das ehemalige Jagd- und Lustschloss von Pfalzgraf Johann von Neumarkt.

Anfahrt
Auf der B 8 von Postbauer-Heng nach Neumarkt fährt man die zweite Abzweigung nach Pölling (eine Brücke geht über die Bundesstraße).  Wenn von der Bundesstraße nach links in Richtung Pölling abbiegt, fährt man sofort die Abzweigung rechts und dann wieder sofort rechts. Dort ist ein Wandererparkplatz mit Infotafel. Auf dieser Tafel ist die Heinzburg und der Weg dorthin beschrieben.

Genauer Standort
Google: 49.307497,11.422949 (Anleitung)
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GPS-Daten: Download GPX-File




 
Erstellt 13.08.2012 | Letztes Update 13.08.2012 | 1967 Aufrufe