Burgstall Rauenwörth

Die als „Castellum Rauenwerde“ urkundlich bezeugte Wasserburg Rauenwörth -das Wort »Wörth« weist auf die Insellage hin- war als Eichstätter Lehen im Besitz des Grafen von Hirschberg. Nach dem Aussterben der Hirschberger fiel die Burg 1304 an das Hochstift Eichstätt. Seitdem wurde die Burg aber wohl nicht mehr genutzt, so dass sie verfiel. Archäologische Grabungen im Jahre 1987 ergaben, dass die Burg ausweislich der Keramikfunde, möglicherweise schon im 12. Jahrhundert bestand.

Durch dendrochronologische Untersuchungen an entdeckten Eichenbalken im Wassergrabenbereich, wurde das Baujahr der einstigen Brücke zur Wasserburg mit 1295 ermittelt. Aufgefundene Keramikreste erlaubten einen guten Einblick in den Formenschatz des 13. Jahrhunderts. Zu Tage kamen u. a. Fragmente von Nuppenbechern mit kobaltblauen Nuppenspitzen und Reste von Goldbemalung, zahlreiche Bügelkannen und ein großes Gefäß mit vier Lochern oben für Halterungen, eventuell zum Ansetzen von Getränken.

Burgstall Rauenwörth

Informationen
Wikipedia

Anfahrt
Von Arnsberg fährt man nach Gungolding und dort die erste Abzweigung rechts über die Brücke. Nach der Brücke fährt man die erste Straße rechts und diese bis über das Ortsende hinaus, bis sie sich gabelt, dort fährt man rechts auf den geteerten Feldweg. Nach ca. 500 m hält man an dem nach rechts abgehenden Feldweg und man sieht schon die Infotafel des Bugstalls Rauenwörth.

Genauer Standort
Google: 48.921371,11.364112 (Anleitung)




 
Erstellt 16.03.2011 | Letztes Update 21.03.2011 | 2590 Aufrufe