Höhle „Breitensteiner Bäuerin“

Der seltsame Name der Höhle rührt von einer Sage her. Es heißt, die wegen ihres Geizes und ihrer Hartherzigkeit verrufene Pächterin des Breitensteiner Hofgutes sei nach ihrem Tod in einen Raben verwandelt und in die Höhle verbannt worden.

Die zwischen 12 m und 21 m tiefen Einstiegsschächte führen unmittelbar in den größten Raum der Höhle, die Cramer-Halle. Von dort führt ein gewundener Gang zu einem weiteren Schacht, der mit 25 m Tiefe zum tiefsten Raum der Höhle, der Muskat-Halle, führt. Insgesamt ist die Höhle 44 m tief und hat eine Gesamtganglänge von 230 m.

Höhle

Vorsicht Lebensgefahr: Die Befahrung der Höhle darf nur durch erfahrene Höhlenforscher mit geeigneter Ausrüstung erfolgen. Jede Veränderung der Höhle, insbesondere auch das Anbringen von weiteren Haken, ist verboten. Der Besitzer übernimmt keinerlei Verantwortung, duldet jedoch die Befahrung durch Einzelpersonen und nicht kommerziell geführte Gruppen außerhalb der winterlichen Sperrzeit.
Die Höhle ist ein bedeutendes Fledermauswinterquartier. Zum Schutz der Tiere ist die Befahrung der Höhle in der Zeit vom 1. Oktober bis 1. April nicht erlaubt.

Anfahrt
SchelmbachsteinhöhleVon Krottensee fährt man nach Königsstein. Nach ca. 3,1 km geht es in einer leichten Linkskurve rechts eine Straße nach Bärnhof; dort parkt man. Von der Straße nach Bärnhof geht senkrecht ein beschilderter Waldweg zum Schelmbachstein ab, dem man folgt. Nach wenigen hundert Metern kommt man an die Höhle „Breitensteiner Bäuerin“.

Genauer Standort
Google: 49.608103,11.590489 (Anleitung)




 
Erstellt 27.05.2013 | Letztes Update 27.05.2013 | 1830 Aufrufe