Karlshöhle (Schwarzachklamm)

Die Karlshöhle liegt (wie die Gustav-Adolf-Höhle) direkt in der Schwarzachklamm. Unterhalb des Naturschutzgebietes Teufelsbackofen hat sich die Schwarzach seit vielen Jahrentausenden den Weg durch die Klamm gebahnt und dabei den Fels dort ausgespült.

Geologie
Die Schwarzachschlucht bietet typische Aufschlüsse des Mittleren Burgsandsteins. Auffällig sind Auskolkungen, Erosionshöhlen, Felshänge und wabenartige Verwitterungsformen. Die Schwarzach hat sich seit vielen Jahrentausenden ihren Weg in den Burgsandstein gegraben, wodurch auch die Gustav-Adolf-Höhle entstanden ist.

Meine Erfahrung
Wegen der vielen Wanderer ist es empfehlenswert, sehr früh oder spät am Tag dort zu sein. Und besser unter der Woche und nicht an Wochenenden oder Feiertagen. Der Weg durch die Schwarzachklamm ist nämlich sehr frequentiert.

Anfahrt
Wenn man von der Autobahn nach Gsteinach fährt, ist die erste Straße rechts nach dem Ortsanfang die Hauptstraße. Dort ist der Parkplatz Schwarzachtal bereits ausgeschildert. Die Hauptstraße fährt man entlang, wird dann zur Gsteinacher Straße. Nach ca. 1,8 km biegt man links in die Brennerstraße ab (die zum Schluss zur Hammerwerkstraße wird) bis zum Ende durch. Dort geht es den Berg nach rechts hinunter, wo ein Parkplatz ist. Dort geht man auf der Seite von Gsteinach an der Schwarzach entlang. Zwischendurch muss man kurzzeitig nach Steinach aufsteigen, dann kommt ein altes Kraftwerk (an dem man wieder zur Schwarzach hinabsteigt)  und dann kommt der Einlauf der Kläranlage. Nicht weit danach geht eine Brücke links über die Schwarzach, aber wenn man weiter auf dem Weg läuft, kommt gleich die Karlshöhle (insgesamt ca. 1,1 km vom Parkplatz entfernt).

Genauer Standort
Google: 49.351652,11.218307 (Anleitung)




 
Erstellt 17.08.2012 | Letztes Update 17.08.2012 | 4151 Aufrufe