Teufelshöhle im Pfaffental bei Prackenfels

Die Teufelshöhle im Pfaffental bei Prackenfels ist eine geheimnisvolle Räthsandhöhle. Die Höhle besteht aus einem einzigen riesigen Raum und ist durch ihre schiere Größe und Ausmaßen sehr beeindruckend. Das fehlende Licht und der wahllos herumliegenden Steine geben der Teufelshöhle ein unheimliches Flair. Der Sage nach, versteckte der gefürchteter Raubritter, „Kuno von Kropfburg“ die durch Wegelagerei geraubten Schätze, in der Teufelshöhle unterhalb des Burgberges.

Ein Befahren der Teufelshöhle ist aus meiner Sicht nicht empfehlenswert.

Wenn man vor der Teufelshöhle sitzt, hat man einen beeindruckenden Blick in das Pfaffental. Wie schon der Teufelsgraben, ist auch dieses Tal sehr geheimnisvoll und mystischen. Vermooste Steine, umgestürzte, vermodernde Bäume und ein Bächlein aus dem Nichts, lassen das Pfaffental fast unheimlich wirken. Nur gelegentlich kann die Sonne diese Szenerie durch das Blattwerk beleuchten. Ein kraftvoller Ort, an dem man sich auch niederlassen sollte.

Sage
In altersgrauer Zeit erzwang sich gefürchteter Raubritter, „Kuno von Kropfburg“, von seinem Herrn, dem Besitzer von Grünsberg, das Recht, auf dem östlichen Ende des nördlich der Schwarzach liegenden Uferberges, wo derselbe steil ins Pfaffental abfällt, eine Burg zu erbauen. Weil er nun aber ein vieler diabolischer Künste mächtiger Raubritter war, verhandelte er in der Teufelskirche bei Grünsberg mit dem Gottseibeiuns. Nach geschlossenem Pakt fuhr der Satan in den Felsen und an der Stelle wieder aus der Teife, wo Kuno seine Burg erbaute.

Der Brunnen war somit durch diesen Teufelsritt bereits fertig, und um ihn herum entstand die mächtige Segelsburg. Hier hatte Kuno ein wunderbares Versteck und von hier aus betrieb er mit Leidenschaft die Wegelagerei und Heckenreiterei. Die geraubten Schätze versteckte er in der Teufelshöhle unterhalb des Burgberges. Er treib sein verbrecherisches Handwerk so lange, bis ihm die Städter im jenseits der Schwarzach gelegenen Teufelsgraben den Garaus machten.
(Quelle: Jugendhaus Prackenfels)

Anfahrt
Von Altdorf (bei Nürnberg) fährt man nach Prackenfels und dann durch den Ort durch in Richtung Prethalmühle, durch den Weiler durch und wieder den berg hinauf. Nach einer scharfen Kehre nach links (man sieht dort einen renovierten Felsenkeller) parkt man an der nächsten Rechtskurve, wo der Wald endet. Dann geht man den Weg wieder ins Tal hinab und folgt dem Weg nach rechts den Berg hinauf. Links liegt das Pfaffental, die Teufelhöhle befindet sich ca. 400 m den Weg weiter auf der linken Seite. Sie ist vom Weg aus nicht zu sehen, sondern nur ein Schild „Betreten verboten – Privatgrund“. Dort steigt man die Treppe hinunter Richtung Pfaffental.

Genauer Standort
Google: 49.375632,11.347018 (Anleitung)
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GPS-Daten: Download GPX-File




 
Erstellt 02.08.2012 | Letztes Update 13.01.2014 | 2887 Aufrufe