Wundershöhle bei Muggendorf

Der Muggendorfer Höhleninspektor Johann Georg Wunder entdeckte den Eingang als er 1772 unter dem Felsüberhang vor einem Gewitter Schutz suchte. In der kleinen Vorhalle findet man links einen engen Eingangsschluf, der nur kriechend passiert werden kann. Er mündet in einen 3 m tiefer liegenden rechteckigen Raum.

Vereinzelt sind Tropfsteinbildungen, die meist zerstört wurden, vorhanden. Über eine kleine Erhebung kommt man in einen langgezogenen Höhlenraum, dessen Wände zahlreiche Kolke und Spalten aufweisen. Hinter Verbruchblöcken schließt sich ein weiteter Raum an. Eine Engstelle am Ende dieses Raumes führt in den noch am besten erhaltenen Teil der Höhle.
(Quelle: Fränkische Schweiz.de

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»Muggendorfer Höhlenweg

Entstehung
Vor ca. 155 – 135 Mio. Jahren setzte sich im Gebiet der Fränkischen Schweiz vermehrt Kalk ab und bildeten Kalkschichten. Aus den Schichten entstand eine mächtige Kalksteinplatte. Durch die Hebung dieser Platte begann sofort die Verwitterung diese Kalkschichten anzunagen. Wasser durch Bäche und Flüsse fras sich ein und Hohlräume wie auch die Wundershöhle bildeten sich. Das wäre die geologische Erklärung für die Entstehung dieser Höhle.

Anfahrt
Man fährt in den Ort Muggendorf und dort auf der FO35 Richtung Albertshof.Dabei geht es steil den Berg hinauf und durchfährt eine Kehre. Die erste Straße nach der Kehre fährt man rechts (durch eine beeindruckende Lindenallee) weiter den Berg hinauf. Es kommt eine große Freifläche, nach der rechts wieder der Wald anfängt. Bald kommt rechts im Wald ein Parkplatz, wo man sein Auto abstellt. Dann geht man auf der Straße in Richtung Muggendorf zum Beginn des Waldes zurück und folgt links einem Feldweg in Richtung Berg. Entlang des Weges stehen Büsche und nach ca. 400 m liegt die Oswaldhöhle links im Wald. Dann geht man durch die Oswaldhöhle durch, biegt danach sofort links ab und steht vor der Wundershöhle.

Genauer Standort
Google:49.799931,11.272207 (Anleitung)




 
Erstellt 02.11.2012 | Letztes Update 14.06.2016 | 2759 Aufrufe