Heidenhügel

Der Ansbacher Regierungsrat Wilhelm Reynitzsch erhielt 1803 die Erlaubnis, Hügelgräber aus der Bronzezeit zu öffnen und ließ 1804 zur Erinnerung auf dem größten Hügelgrab ein Denkmal errichten. Die dort eingemeißelte Inschriften sind:

„Einem tapferen Wiegand / aus unserem Zennenland / ward dieses Ehrenmal / von Steinen ohne Zahl / erhöht im heiligen Hain / seiner gedenk zu sein.“

Der Stein wurde in einem Steinbruch der Umgebung beschafft. Gleichzeitig wurde auch ein heute nicht mehr vorhandener auffindbarer Leichenverbrennungsplatz und ein Gerichtsplatz angelegt.

Anfahrt
Aus Richtung Zirndorf kommend steht ca. 150 m vor Münchzell das Schild „Naturpark Frankenhöhe“. Gleich danach (gegenüber der Abzweigung links nach Betzendorf) rechts abbiegen und parken. Den weg dann links bis an den Waldrand laufen und dort sind dann Heidenhügel und Siebenrichtersteine ausgeschildert (roter Punkt auf weißem Rechteck). Nach ca. 1,2 km kommt man an eine Weggabelung (schräg links, geradeaus und scharf rechts). Geradeaus an der bemoosten Bank vorbei gehen; nach ca. 150 m kommt links das erste Hügelgrab und schräg rechts der Weg zum zweiten Hügelgrab. (Für Plan auf Bild klicken)

Genauer Standort
Google: 49.400954,10.746489
(Wie funktioniert das? Anleitung)




 
Erstellt 06.08.2010 | Letztes Update 06.08.2010 | 7215 Aufrufe