Hügelgräber im Oettinger Forst

Nahe der Viereckschanze im Oettinger Forst finden sich auch zwei Gruppen mit Hügelgräbern. Diese sind aber nicht -wie man sie sich klassisch vorstellt- deutlich erhöht, sondern einfach nur Freiflächen in extrem dichtem Unterholz. Sie zu erreichen, ist nicht einfach, aber wenn man dort ist, sind es kleine, grüne Oasen in einer eher unwirklichen Umgebung. Ganz klar mystische Orte!

Bei Grabungen hat man die Reste einer spätbronzezeitlichen Brandbestattung mit Keramik­beigaben aus dem 13. Jhd. v. Chr. geborgen. Das zentral gelegene Grab war offensichtlich schon in antiker Zeit beraubt worden. Auf einem Stein­kranz, der ursprünglich den Hügelfuß mit einem Durchmesser von 13,40 m umgab, lag ein eiser­nes Hiebmesser aus der Hallstattzeit (8. – 5. Jhd. v. Chr.).

Anfahrt
Von Erlbach fährt man auf der DON 4 in Richtung Hausen. Nach knapp 2 km biegt man rechts in den Wald ab und parkt dann dort. Ein Schild über die Viereckschanze, Hügelgräber und frühzeitlichen Funde im Oettinger Forst findet sich dort. Dann läuft man gerade in den Wald hinein und kommt nach einer leichten S-Kurve an ein Wildgatter, durch das man geht.  An dem nächsten großen Waldweg kommt man rechts zur Viereckschanze, aber man geht schräg links hinter dem Jägerstand zu den Hügelgräbern. Genauer lässt sich das leider nicht beschreiben.

Genauer Standort
Google: 48.996203,10.541636
(Wie funktioniert das? Anleitung)




 
Erstellt 09.11.2010 | Letztes Update 11.11.2012 | 2897 Aufrufe