Hügelgräber zwischen Irgertsheim und Gerolfing

Zu sehr früher Zeit wurden die Toten im Eichenwald, dem Auwald zwischen Gerolfing und Irgertsheim, begraben. Anders als die Hügelgräber nahe Gerolfing sind diese Gräber sehr viel deutlicher zu sehen; geheimnisvoller und mystischer (Beitrag Hügegräber Gerolfing). Besonders beeindruckend ist bei der Anzahl der dicht gestaffelten Gräber, wenn man in die Knie geht und sich dann die hügelige Umgebung ansieht. Ein toller Ort – beeindruckend, kraftvoll und geheimnisvoll.

Den Verstorbenen wurden Gefäße und persönliche Gegenstände mit ins Grab gegeben. Die Annahme, dass diese die Gegenstände für ihre Reise ins Jenseits benötigten, ist als christliches Vorurteil zu betrachten. Schon im 19. Jahrhunder untersuchten Archäologen die mehr als 200 Gräber. Als sie die über 3000 Jahre alten Grabstätten öffneten kamen Skelette und zum Teil auch Ringe, Dolchklingen, Nadeln, Armreife, Gefäßscherben und einige verzierte Schalen zum Vorschein. Dies war jedoch die Ausnahme, denn die hier Bestatteten waren arme Bauern. Die meisten dieser Funde können heute im Ingolstädter Stadtmuseum betrachtet werden.

Anfahrt
Auf der Straße ST 2214 zwischen Ingolstadt (bzw. Dünzlau) gibt es auf der Strecke eine Abzweigung nach Mühlhausen – genau gegenüber fährt man auf den Feldweg und parkt dort. Dann läuft man zwischen den beiden Weihern durch und geht dann nach wenigen hundert Metern an den Waldrand rechts. Dort liegen die Hügelgräber. (Für Plan auf Bild klicken)

Genauer Standort
Google: 48.762582,11.308193
(Wie funktioniert das? Anleitung)




 
Erstellt 14.12.2010 | Letztes Update 24.02.2013 | 3393 Aufrufe