Viereckschanze Moosthann 2

Nahe Moosthann liegen zwei noch gut erhaltene spätkeltische Viereckschanzen. Die eine Schanze liegt am Berghang am Südwestrand des Ortes in offener Lage, die andere etwa 300 m westlich im Wald oben auf der Höhe.

Die keltische Bevölkerung im Moosthanner Tal ist spätestens um 50 v.Chr. vermutlich nach Westen abgewandert. Die beiden Viereckschanzen liegen seit dieser Zeit verlassen und vergessen und wurden vielleicht während des Mittelalters als Viehpferche bei der Waldweide benutzt.

Grundriss Viereckschanze Moosthann Die hier beschriebene zweite Viereckschanze ist die vom Ort weiter entfernte Schanze. Sie liegt idyllisch, aber versteckt in der Flur „Judenschlag“ südlich von Moosthann.

Sie hat die für keltische Viereckschanzen typischen Merkmale wie deutlich überhöhte Wälle und einen sichtbaren Graben. Teile der Walls sind am südöstlichen Eck nicht mehr erkennbar. Die Kantenlänge beträgt ca. 90 m.

Link
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Denkmalnummer
D-2-7339-0165;Viereckschanze der späten Laténezeit

Anfahrt
Aus Richtung Postau kommend fährt man in Moosthann die einzige Straße (Blumenstraße) links hinein und folgt ihr bergauf aus dem Ort hinaus. Kurz danach gabelt sich die Straße, wo man rechts parken kann und folgt dem rechten(!) Weg bis an den Wald. Dort geht man man links am Waldrand entlang, bis man wieder in den Wald kommt und auf einen Feldweg kommt. Dem folgt man links in einem großen Bogen und kommt direkt zu der Viereckschanze.

Genauer Standort
Google: 48.97371,11.306516 (Anleitung)




 
Erstellt 06.09.2013 | Letztes Update 05.08.2015 | 1858 Aufrufe