Viereckschanze Schönach

Im BayernAtlas ist diese Schanze als Keltenschanze beschrieben, aber der DenkmalViewer bezeichnet sie als neuzeitliche Schanze. In dieser Gegend gibt es schon eine bedeutende Häufung von keltischen Viereckschanzen, so dass man schon davon ausgehen könnte, dass es sich um eine solche handelt. Was aber klar gegen eine Keltenschanze spricht, ist deren Größe.

Mein erster Gedanke beim Besuch dort war „Ist das eine schnuckelige Schanze“. Alle Merkmale eine Keltenschanze wären vorhanden: deutliche Überhöhung des Walls, deutlich sichtbarer Wall um die Schanze und nach oben gezogene Ecken. Einzig und allein die Größe spricht dagegen, denn die Kantenlänge beträgt max. 30 m. Damit wäre die Schanze, wenn es eine Keltenschanze wäre, das mit Abstand kleinste Schanze, die ich jemals besucht habe.

Nichts desto trotz ist es ein absolut kraftvoller und wegen seiner Lage schon fast mystischer Platz.

Denkmal
D-3-7040-0135; Neuzeitliche Schanze

Anfahrt
Viereckschanze SchönachAuf der B 8 fährt man von Pfatter noch Schönau. Ca. 2,9 km hinter Griesau geht links eine Straße nach Puchhof ab, der man folgt. Ca. 350 m nach der 70er-Zone geht links ein Feldweg ab, wo man parkt. Dann läuft man über den Feldweg zu Wald. Am Wald kommt eine Schranke, an der auch eine Eiche steht. Man geht weiter und kommt nach ca. 400 m an eine Auenlichtung. Dort geht man links in den Wald, folgt dem Waldrand und kommt zu der der deutlich sichtbaren Viereckschanze.

Genauer Standort
Google: 48.97371,11.306516 (Anleitung)




 
Erstellt 01.09.2013 | Letztes Update 10.11.2013 | 1022 Aufrufe