Keltenwall Manching

Der Keltenwall, der das 380 ha große Oppidum Manching umfasst hat, ist leider nur noch ein kleinen Teilen zu besichtigen. Im Süden des ehemaligen Oppidums liegt nahe des Flughafens ein ca. 700 m langer Teil des Walls, der aber nicht durchgängig begangen werden kann. Teilweise liegen Stücke auf dem Gelände der EADS, die scheinbar kein Interesse an dem Erhalt des Kulturguts hat. 2009 wurde dort bereits wieder gegraben und sollte der Wall durchbrochen werden (Beitrag Donau Kurier). Bereits Mitte der 30er Jahre der letzten Jahrhunderts wurde der Flughafen errichtet und nur durch engagierte Notgrabungen konnten Teile des Walls, bzw. Oppidums erforscht werden.

Der Wall ist, so er noch zu besichtigen ist, gut erhalten und deutlich ausgeprägt. Am Südtor wurde ein klassisches Tor eine keltischen Oppidums nachgebildet. Am Osttor findet man noch die Steinbefestigungen des Walls und Holzpfosten, mit denen das imposante Tor errichtet wurde. Gestört wird das ganze allerdings von der nahen Bundeswehr-Einrichtung, den Stacheldrähten und dem Gefühl, sich dort gar nicht aufhalten zu dürfen.

Link „Oppidum Manching“ auf Wikipedia

Anfahrt
Der Wall beginnt an der Kreuzung Straße nach Manching/ Straße zu EADS/ Straße nach Geisenfeld. Wenn man von der Kreuzung nach Geisenfeld fährt, biegt man max. 100 m links auf einen Parkplatz ab, wo die Nachbildung des Südtors steht. Wenn man zum Osttor kommen möchte, fährt man in Richtung EADS und dort so weit nach hinten, bis man an eine Bundeswehrschranke kommt. Dort parkt man links und geht auf den (sichtbaren) Wall zu.

Genauer Standort
Google: 48.707001,11.504223 (Südtor);
48.715524,11.525466 (Osttor)
(Wie funktioniert das? Anleitung)




 
Erstellt 02.01.2011 | Letztes Update 02.01.2011 | 4323 Aufrufe