St. Johann auf dem Johannishögl

Die kleine Kapelle St. Johann (St. Johannes der Täufer) ist von den umliegenden Hügeln gut zu sehen. Da ich dort Urlaub machte, blieb mein Blick immer wieder an diesem besonderen Hügel mit der Kapelle hängen. Es wurde mir gesagt, dass es dort eine heidnische, bzw. keltische Opferstätte gewesen sein soll. Das spürt man auch, wenn man den Blick auf den Hügel richtet, denn er strahlt etwas sehr Besonderes aus. Diese Opferstätte soll in etwa an der Stelle gewesen sein, an der sich jetzt der Brunnen befindet, also vor der Kirche. Nicht nur durch das beeindruckende Panorama ist dieser Ort ein ganz besonderer Platz!

Geschichte
Lage und Atmosphäre des Ortes haben dazu beigetragen, dass am Standort der Kirche -wie bereits erwähnt- eine vorchristliche Kultstätte vermutet wird. Tatsächlich spricht das Zusammentreffen der heidnische Tradition der Sommersonnwende mit dem Fest des Kirchenpatrons am 24. Juni für eine solche Annahme. Darüber hinaus sind vor der Kirche heute noch Reste einer Opferstätte aus der Römerzeit zu erkennen, an der vermutlich dem Mithraskult gehuldigt wurde.

Anfahrt
Von der Autobahn kommend, fährt man in Richtung Piding (nordwärts). Nach ca. 700 m geht die Abzweigung links nach Högl, der man folgt. Nach einer weiten Rechtskurve beginnt ein Anstieg den Berg hinauf, an dem sich auch eine Siedlung befindet. Noch vor der Siedlung ist der Johannishögl rechts ausgeschildert. Dieser Wegweisung folgt man bis zum Wirtshaus Johannishögl.

Genauer Standort
Google: 47.792505,12.923244 (Anleitung)

April 2012




 
Erstellt 05.06.2011 | Letztes Update 10.12.2012 | 3728 Aufrufe