Wallfahrtskirche Maria Ettenberg

Auf einem Hochplateau über Marktschellenberg, unterhalb des Unterbergs, steht die denkmalgeschütze Wallfahrtskirche Maria Ettenberg (Maria Heimsuchung). Sie wurde im Stil des Rokoko im Zuge der Gegenreformation 1724 erbaut.

Beim Betreten der gemütlichen und innen sehr heimelig wirkenden Kirche ist man erst einmal beeindruckt: alte, knorrige Bänke, fünf wunderschöne Ältäre eine überaus gemütliche, einladende Atmosphäre. Dann lässt man sich auf einer der Bänke nieder und lässt diesen Ort auf sich wirken. Ruhe kehrt ein.

Tradition
Die erblindete Witwe Maria Euphrosina Knoblachin geb. von Höfl aus Salzburg stiftete 1746 ein größeres Vermögen für ein auf „ewige Zeiten“ alljährlich in der Wallfahrtskirche abzuhaltendes so genanntes „40-stündiges Gebet“. Als sich die Stiftungssumme wegen diverser Wirtschaftskrisen verringert hatte, kürzte man das bis dahin drei Tage währende Beten auf einen Tag, nämlich den ersten Sonntag nach dem Annentag am 26. Juli. Das daraus resultierende „Ettenberger Annafest“ entwickelte sich zum festen Bestandteil des Berchtesgadener Brauchtums. (Wikipedia)

Früher, als man die kleine Siedlung noch den „Almberg“ nannte, führte nur ein beschwerlicher Wallfahrtsweg hinauf, und auch heute noch ist es reizvoll. Wallfahrer können auch, einen Kreuzweg mit 14 Stationen von Marktschellenberg aus bis zur Kirche Ettenberg pilgern.

Link
»Die 10 schönsten Wallfahrtskirchen im Berchtesgadener Land
»Wikipedia – Maria Ettenberg 

Anfahrt
In Marktschellenberg fährt man, aus Richtung Berchtesgaden kommend, vor der Brücke über die Berchtesgadener Ache, links in den Ort. Dort folgt man der Wegweisung nach Ettenberg.

Genauer Standort
Google: 48.97371,11.306516 (Anleitung)




 
Erstellt 06.07.2012 | Letztes Update 06.07.2012 | 4601 Aufrufe