Ampertal zwischen Fürstenfeldbruck und Schöngeising

Das idyllische Naturschutzgebiet Ampertal erstreckt sich über den Abschnitt der Amper zwischen Fürstenfeldbruck und Schöngeising. Naturbelassene Auwaldreste, lichtdurchflutete Laubwälder, geheimnisvolle Auenmoore, großflächige Schilfbeständen sowie alte Kalktuff-Schichtquellen prägen diese beeindruckende Landschaft.

Nachweislich lebten in der Frühbronzezeit (ca. 1800 – 1600 v. Chr.) in dieser Gegend und in der Urnenfelderzeit (ca. 1200 – 750 v. Chr.) wurde sie dann erneut besiedelt.  Die beiden Viereckschanzen Holzhausen 1 und Holzhausen 2 zeugen von der Anwesenheit der Kelten in diesem Landstrich.
Südlich von Schöngeising befinden sich auf der Ostseite der Amper eine Gruppe geheimnisvoller Opfersteine im Wald, die es wert sind, besucht zu werden. (Mehr dazu bald hier)

Ampertal zwischen Fürstenfeldbruck und Schöngeißing - SchöngeißingKurz vor dem Ortseingang Schöngeisings steht -von der B 471 kommend- ein Gedenkstein, der auf die ehemalige Römerstraße Augsburg – Salzburg hinweist, die dort im 1. Jahrhundert verlief. Auf ihm befindet sich die die Inschrift „Hier verlief vor der Flvrbereinigvng des Jahres 1959 die Römerstraße Avgsbvrg – Salzbvrg. Avsgebavt im I. Jahrhvndert nach Christvs.“

Ausflugstipp
In dem Beitrag „»Ampertal und andere kraftvolle, mystische Orte der Gegend“ werden weitere kraftvolle Orte rund um das Ampertal beschrieben.

Anfahrt
In Fürstenfeldbruck fährt man auf der B 471 in Richtung Schöngeising. Ungefähr 350 m nach einer Bahnbrücke, unter der man durchfährt, kommt auf der linken Seite zurückgesetzt ein Parkplatz. Von dort aus startet man auf dieser Seite der Amper die Wanderung.

Start
Google: 48.161219,11.234679 (Anleitung)




 
Erstellt 26.04.2011 | Letztes Update 18.02.2013 | 4759 Aufrufe