Premerzhofener Quelle – Weiße Laaber

Nördlich von Dietfurt geht es in das idyllische und ruhige Kastental. Dort liegt das Naturdenkmal Premerzhofener Quelle mit ihren sieben Quellen, die alle die Weiße Laaber speisen. Wenn man das von dichten und geheimnisvollen Wäldern umschlossene Tal betritt, stelltt sich ein ungewöhnlich friedliches Gefühl der Ruhe ein. Die einzigen Geräusche sind das Plätschern der Weißen Laaber, die sich in engen Windungen durch das Tal schlängelt. Die weiten Wiesen, der stete Wind und die Ruhe lassen einen fast wie in eine andere Welt abtauchen. Das Wasser von Bach und der Quellen schenken diesem geheimnisvollen Tal ein mystisches, aber auch kraftvolles Flair!

Wenn man bei Dietfurt an den beschaulichen Ufern der Weißen Laaber unterwegs ist, hat sie schon eine Strecke von ca. 36 km durch eine enges, ruhiges Kastental, gesäumt von feuchten Wiesen und Hochstaudenfluren, hinter sich. Von den mit schattigen Buchen bewaldeten Hängen her speisen immer wieder größere und kleinere Quellen den Bachlauf und lassen ihn so zu einem ansehnlichen Bach heranreifen. Hier in Dietfurt enden seine verschlungenen Wege, und er vereinigt sein Wasser mit der Altmühl.

Die Weiße Laaber entspringt im Aubrunnen nahe Voggenthal bei Neumarkt/ Opf. Auf dem Weg von ihrer Quelle fließt sie ca. 52 km bis nach Dietfurt, wo sie in die Altmühl mündet.

Gleich in der Nähe, versteckt im dichten Wald, liegt die Burgruine der Ödenburg (Oldenburg).
Burgruine Oldenburg

Geschichte
„D ‚Lowan“ – Die Deutung des Namens ist vielschichtig; sie reichen vom keltischen Wort „labaros“ = „schwätzend, rauschend“ bis zum kymrischen „Llawe = viel (reichhaltiges Wasserangebot) oder „ilafar“ = „tönend, rauschend“. Eine volkskundliche Deutung geht ganz einfach davon aus, dass der Name in engem Zusammenhang mit „laben“ steht, d.h. Mensch und Tier eilten einst von der wasserarmen Hochfläche ins Tal, um sich am Fluss zu laben.

Anfahrt
Von Dietfurt fährt man auf der ST 2234 in Richtung Breitenbrunn und biegt dann in Richtung Haas/ Premerzhofen ab. Ca. 600 m nach Haas folgt man der Webweisung links zur Forellezucht. Dort im Tal parkt man und läuft weiter in das Tal hinein. Die Weiße Laaber läuft in der Mitte des Tals, auf die Hauptquelle trifft man, wenn man in Richtung Forellenzucht folgt und die anderen Quellen liegen im Tal verteilt.

Genauer Standort
Google: 49.055589,11.601048 (Anleitung)




 
Erstellt 01.08.2011 | Letztes Update 19.11.2012 | 4958 Aufrufe