Marienhof München

Zerstörung und Neuanfang

In der Nacht zum 18.12.1944 wurde ein Großteil der Häuser an der Gruft- und Schrammerstraße durch Bomben fast vollkommen zerstört. Danach dauerte es mehrere Jahre, bis die Trümmer beseitigt wurden. Zunächst entschloss man sich, die Gebäude hinter dem Rathaus nicht wieder aufzubauen. Die Häuserfront entlang der nördlichen Schrammerstraße war ebenfalls schwer beschädigt und wurde auch nicht wieder errichtet. Die Straße wurde nordwärts auf die heutige Flucht verlegt, sodass sie an die Maffeistraße anschloss. Es entstand eine Freifläche, der Marienhof in seiner heutigen Form.

Neubeginn
Der Name Marienhof ist sehr jung. Es ist ein inoffizieller Name, der sich aus einem unausgeführten Entwurf eines dreiflügligen Baukomplexes ableitet, den die Architekten Rudolf Esterer und Partner in den I950erJahren entworfen hatten. 1959 erscheint der Name das erste Mal in den Zeitungen.

1948 -1971 Parkplatz

1955 wurden die improvisierten Behelfsläden hinter dem Rathaus abgerissen, um für eine Neubebauung des Platzes Raum zu schaffen. Die Entwürfe eines Architektenwettbewerbes (I. Platz
Architekten Rudolf Esterer und Partner) wurden nie verwirklicht, das Areal hinter dem Rathaus wurde zum öffentlichen Parkplatz für fast 400 Autos.

1966-1967 Baustelle U-Bahnhof Marienplatz

1971-1973 Infopavillon Olympia 1972
Nach dem Beschluss des Stadtrates 1969 wurde auf dem Marienhof der Informationspavillon für die Olympischen Spiele 1972 errichtet.

1974-1991 Improvisierter Festplatz auf einer Grünanlage mit Parkplatz

1991-2011 Grünanlage




 
Erstellt 12.08.2011 | Letztes Update 28.01.2013 | 12923 Aufrufe