Der Steinerne Mann

In der Gegend von Mauern und Ellenbrunn lebte einst der geizige und jähzornige Bauer FiIzjackl. An einem Spätsommerabend ruhte sein Gesinde bei der Brotzeit von der harten Entearbeit aus. Da kam der Filzjackl dazu und als er sah, dass niemand etwas arbeitete, wurde er von einem so maßlosen Zorn gepackt, dass er schrie:

Der Teufel hole euch faules Pack und mich dazu! Ich wollt, ihr fräßet Steine statt Brot!“

Da fuhr plötzlich ein greller Blitzschlag auf den Filzjackl hernieder. Nach dem ohrenbetäubenden Donnerschlag lag der Filzjackl zu Stein erstarrt am Boden. Die übrig gebliebenen Brote lagen neben ihm. So wurde der Filzjackl für seinen furchtbaren Fluch bestraft und noch heute sind die Steine zur Mahnung für alle hier zu sehen.

Es wird berichtet, dass dem Bauer Filzjackl seinerzeit der Lohhof am westlichen Talhang wischen Mauern und Ellenbrunn gehörte. Historische Quellen deuten das Naturdenkmal als eine alte Grenzmarkierung zwischen Bjuwarischem Nordgau und fränkischem Sualafeldgau (erwähnt in einer Grenzbeschreibung
von 1417). Der „Steinerne Mann“ ist ein zwei Meter langer umgestürzter Monolith aus Kalkstein.

Anfahrt
Der Steinerne Mann liegt ziemlich genau in der Mitte direkt an der Straße zwischen Mauern und Ellenbrunn in einer sehr deutlich Kurve. Die Infotafel ist gut von der Straße aus zu sehen.

Genauer Standort
Google: 48.780331,11.066147 (Anleitung)
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GPS-Daten: Download GPX-File




 
Erstellt 28.11.2011 | Letztes Update 12.11.2012 | 3084 Aufrufe